Gimm-Wechseljahre-Figur

Die Veränderung der Figur in den Wechseljahren

Gimm-Samtanzug

Einer der meist gelesenen Beiträge war und ist mein Post über die Veränderung der Figur in den Wechseljahren.

Kein Wunder, wird doch früher oder später jede Frau damit konfrontiert.

Ach, früher war das schön. Es gab Zeiten, da musste ich mir um mein Gewicht und um meine Figur keine Gedanken machen. Ich war rank und schlank. Bevor das erste Kind zur Welt kam trug Kleidergröße 34. Eine Tüte Haribo Lakritz zwischendurch verputzen? Kein Problem. Das steckte ich locker weg.

Während der ersten Schwangerschaft nahm ich weit über 20 Kilo zu. Mein Arzt meckerte schon mit mir. Dabei war ich vorher ein Hungerhaken. Von irgendwas musste sich das Baby in meinem Bauch ja ernähren. Die Sorge des Frauenarztes war übrigens völlig unbegründet. Es dauerte nach der Entbindung nicht lange, da war ich wieder rank und schlank wie vorher. Hielt mich das Kind doch Tag und Nacht auf Trab.

Meine Figur erholte sich auch nach der Geburt des zweiten Kindes relativ schnell. Ich trug zwar nicht mehr Größe 34 oder 36. Es pendelte sich auf eine 38 ein. Mein Bauch war nicht mehr ganz so schlank wie vor den Kindern. Das störte mich nicht weiter. Ich konnte als junge Mutter immer noch bauchfreie Oberteile tragen.

Dann kamen die Wechseljahre. Ziemlich früh und ziemlich heftig. Meine Kinder waren mitten in der Pubertät. Ich war vielleicht Mitte vierzig (nicht mal) als es losging.

Die Zyklus fing an, sich zu verändern – die Figur sich anders zu formen. Langsam aber stetig. Glücklicherweise geht dieser Prozess nicht schlagartig vonstatten. Dennoch haderte ich manchmal damit, dass ich ein Bäuchlein bekam – trotz Sport und weniger Süßigkeiten.

Ich muss dazu sagen, dass ich lange Zeit geraucht habe. Als ich Anfang 1999 mit 38 Jahren damit aufhörte brachte mir das 5 Kilo an Gewichtszunahme.

Mit 50 Jahren fand ich mich noch relativ schlank. Aber dann ging es endgültig los mit der Veränderung des Körpers und mit der Figur. Ich war zu diesem Zeitpunkt durch mit den Wechseljahren. Hormone habe ich in dieser Zeit nicht genommen.

Ich plagte mich im Fitness-Studio ab, machte Situps und trotzdem wurde der Bauch nicht dünner. Manche nennen es Bindegewebsschwäche. Kurzfristig kam ich wieder auf eine Hosengröße 38, was aber Disziplin erforderte. Langfristig hielt ich es nicht durch.

Bewegung ist hier das Stichwort. Kalorien verbrennen. Wenn da nur nicht der innere Schweinehund wäre.

Der weibliche Körper ab 50

Neben dem Bauch bekommt man ab 50 Altersflecken, ob man will oder nicht. Über Cellulite reden wir erst gar nicht. Irgendwie wirkt alles gedrungener und nicht mehr so straff. Meine Oberweite hat sich um eine Körbchengröße erhöht.

Hatte ich früher sehr buschige  und volle Augenbrauen, sind sie heute blass. Zupfen muss ich nicht mehr viel (was auch Vorteile hat).

Man kann den Körper ü50 bekämpfen oder ihn akzeptieren. Letzeres halte ich für die bessere Variante. Sport und Bewegung kann nicht schaden. Dennoch wird es niemals wieder so sein wie mit 20.

Meine Taille ist mir geblieben, was mich natürlich freut. So kann ich heute noch figurbetonte Kleidung tragen.

Alle 7 Jahre verändert sich der Mensch

Dass sich der Mensch im Laufe seines Lebens immer wieder verändert ist normal. Ich habe festgestellt, der Rhythmus von 7 Jahren kommt ungefähr hin. Ob es den Stil betrifft, eine berufliche Veränderung oder ob sich der Körper verändert.

Mittlerweile gehe ich stark auf die 60 zu, und der Körper verändert sich unaufhaltsam.

Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie hat sich Dein Körper im Laufe Deines Lebens verändert? Magst Du darüber erzählen?

Ich weiß, das ist bei vielen Bloggern ein Tabuthema. Trau Dich!

Dieser Beitrag erschien erstmalig auf www.blingblingover50.de und wurde von mir, Sabine Gimm, veröffentlicht. Es handelt sich bei diesem Beitrag um ein Update.

33 Kommentare
  1. Fran sagte:

    Mir ging es zum Teil genau anders herum. Ich habe eigentlich vor den Wechseljahren stetig zugenommen, bis ich irgendwann bei 85 Kilo angekommen war und mein Übergewicht einfach nicht mehr wegdiskutieren konnte. Dann habe ich 25 Kilo abgenommen, etwa parallel zu den Wechseljahren. Und seitdem halte ich mein Gewicht. Das ist allerdings tatsächlich Arbeit: Viel Bewegung ist nötig. Und nein, ich kasteie mich nicht. Aber fünfmal pro Woche Pizza geht halt auch nicht mehr. Und die Tatsache, dass ich Nudeln eh nicht mag, Salat dafür umso mehr, hilft mir ganz gut dabei.

    Liebe Grüße
    Fran

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  2. Claudia sagte:

    Ja, leider zeigt meine Waage ein paar Kilo mehr an als früher. Mit den Jahren verändert sich die Figur und Abnehmen wird schwieriger. Ich bin bereits über 60 Jahre alt und habe all diese Altersprobleme durchgemacht. Mein größtes Problem, das nicht einfach zu lösen ist und nicht an mir liegt, sind Medikamente gegen Bluthochdruck, die es mir schwer machen, Gewicht zu verlieren.
    Sonst, versuche mich so gut es geht gesund zu ernähren und treibe Sport. Den Rest muss ich mehr oder weniger akzeptieren!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  3. Shadownlight sagte:

    Hey, ich muss gestehen, dass mir Angst macht. Ich bin fast Mitte 40 und es geht mit den Veränderungen auch schon los :(. Dann frage ich mich, warum habe ich nicht viel früher engere Kleider getragen, als der kleine Bauch noch nicht da war :P der mich schwanger wirken lässt.
    Danke für deinen Beitrag und liebe Grüße!

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  4. Sara - Mein Waldgarten sagte:

    Liebe Sabine,

    das muß nicht unbedingt der Fall sein. Frauen, die sehr sportlich sind, was man insbesondere in der Modelszene sieht und sich sehr gesund und karg ernähren, haben diese Probleme nicht. Auch Altersflecken sind nicht zwangsläufig, aus meiner Sicht haben sie etwas mit einer ungünstigen Stoffwechsellage zu tun.

    Aber ich kenne es auch, habe eine Zeitlang auch mal etwas zu viel gehabt. Da war ich durch viel Stress eine Weile leider auch nicht diszipliniert genug … Gottseidank bin ich nun wieder fast bei meiner Jugendgröße angelangt, 38 ist meine Idealgröße und ich habe auch wieder mein Idealgewicht, also absolutes Wohlfühlgewicht. Ich finde es schlimm, wenn man in unserem Alter seine Zehen nicht mehr selber pediküren kann und dafür jemand braucht, weil man über den Bauch nicht mehr hinabbeugen kann! Alter ist keine Krankheit! Es gibt sehr gelenkige Menschen, wie diese 98jährige Yogalehrerin, die vermutlich ihr Leben lang sehr diszipliniert war, sonst könnte sie das heute nicht mehr.

    https://www.youtube.com/watch?v=u76yQEdflVM

    Viele Frauen lassen sich zu sehr gehen und langen zu kräftig zu, das ist eines der Probleme, das Frauen allerspätestens ab den Wechseljahren unbedingt in den Griff bekommen sollten, denn es schützt die Gesundheit!

    Liebe Grüße
    Sara

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    • Heidi sagte:

      Liebe Sabine ich muss meinen Vorschreibern leider recht geben. Nur Disziplin hilft. Seinen eigenen Ernährungsweg finden, ist das erste Ziel. Ich kann aus meiner Erfahrung sagen das ich noch nie so regelmäßig Sport gemacht habe wie in den letzten Monaten. Und noch nie habe ich so genau geschaut das ich mich ausgewogen ernähre. Hungern tu ich nie. Es ist sicher ein Teil genetisch bedingt. Aber das meiste Übergewicht ist…. wenn man tatsächlich organisch gesund ist….. reine Beherrschung . Den Gedanken… den Schlanken , agilen würde es grundsätzlich leicht fallen kann ich direkt wieder sprechen. Würde ich wirklich jedem Gelüst nach geben hätte ich sicher 20 oder mehr Kilo auf den Hüften. Und dabei handelt es sich selten bis nie um hunger sondern einfach um Naschkram im vorbei gehen. Also etwas was ich gar nicht brauche . Auch naschen kann man bewusst. Ebenso wie die komplette Ernährung .
      LG heidi.

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      • Sabine Gimm sagte:

        Disziplin hilft aber nur bedingt. Natürlich kann man viel dafür tun, das Gewicht zu halten. Trotzdem verändert sich der Körper. Ich muss mich heute auf jeden Fall mehr bewegen als früher, damit ich das Gewicht halte.

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      • Sara - Mein Waldgarten sagte:

        @Heidi
        Ich würde allerdings sagen, die Lebensumstände spielen mit eine Rolle. Es gibt Situationen, die ziemlich “ausweglos” erscheinen und da ist es dann nicht mehr so einfach, diszipliniert zu bleiben. Da auch die Seele mit beteiligt ist. Ansonsten spielt der Lebensstil schon eine ziemlich große Rolle. Aber wenn der Stoffwechsel erst einmal durcheinander ist, weiß ich auch aus meiner Heilpraktiker-Ausbildung, ist es sehr mühsam, diesen zu ordnen, das kann einige Monate dauern und gelingt manchen nur, wenn sie einmal losgelöst von zuhause anderswo ihre Ernährung und Lebensgewohnheiten umstellen können. Denn die Partner ziehen ja nicht unbedingt mit, was das Ganze noch erschwert.

        So jedenfalls kommt es, wenn Menschen relativ lange einer relativ ungesunen Ernährung nachgingen, dass sie trotz wenig an Nahrung und sogar dem Ausfallenlassen einer Mahlzeit einfach nicht abnehmen. (Der Körper hat auch ein Hungergedächtnis – ständiges Hungern oder zu wenig essen ist auch nicht gut! Und macht paradoxerweise dick!)

        Gut wäre auch und gerade für Frauen im Wechsel eine Fastenwoche, weiß ich aus eigener Erfahrung. Tee-Saftfasten ist ideal, hat aber natürlich auch wieder etwas mit Willen und Disziplin zu tun. In der Gruppe fällt es wesentlich leichter. Bei uns bot vor Jahren ein Kloster Fasten- und Schweigewochen an. Da gelang es sogar 80jährigen. Und danach dann zu einer Vollwertkost ohne Industriezucker (zu dem mehr zählt, als viele sich vorstellen können) und Auszugsprodukten, also generell Präparaten. Wenn man sich nach dieser Tabelle richtet, bleibt man weitgehend schlank. Seltene Ausnahmen inclusive, was aber nun nicht heißt, jede Woche naschen und dann noch Fabrikzucker! Oder schlechte Fette, die im Süßkram enthalten sind. Die Light-Produkte sind genauso ungesund! Und Dickmacher! Wissen viele nur nicht und nehmen diese im guten Glauben zu sich und wundern sich dann …

        http://www.vollwertleben.info/html/kollath-tabelle.html

        Der Link kann aber gerne entfernt werden, liebe Sabine, wenn er hier unerwünscht ist.

        Liebe Grüße @all
        Sara

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  5. Reni E. sagte:

    Hallo Sabine,
    bei mir war es ähnlich. Bis 50 war ich noch super schlank und konnte essen, was ich wollte. Dann fing es an dass ich aufpassen musste. Besonders bei den Süßigkeiten. Die setzen bei mir mittlerweile direkt am Bauch an. Aber mit etwas Disziplin habe ich mein Gewicht im Griff. Über die Feiertage habe ich allerdings 1 Kilo zugenommen…
    LG Reni

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    • Sabine Gimm sagte:

      Geht mir ähnlich liebe Reni. Auf Süßigkeiten kann ich im Zweifel verzichten. Da sich der Stoffwechsel sich ab einem gewissen Alter verlangsamt braucht der Körper einfach weniger Energie.

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  6. Sunny sagte:

    Hmmm. Bis auf die Art des Blutens hat sich bei mir in den letzten 12 Jahren nichts verändert. Und ja. Ich habe auch leicht zugenommen. Was definitiv daran liegt, dass ich einfach länger im Büro sitze und mir die Nächte nicht mehr um die Ohren schlage. Da ich aber schon immer jemand bin, der gerne kohlenhydratreich isst und auch keinen direkten Bewegungsdrang hat, musste ich da schon immer gucken was ich esse, wie oft, wie viel. Und dass ich genug Bewegung habe. Ich esse ziemlich wenig. Einfach, weil ich nicht so viel brauche. Außerdem habe ich hier noch drei zu versorgen, für die Salat kein Essen ist. Und wenn ich nach 11 Std aus dem Büro komme, mache ich keine 2 Mahlzeiten.
    BG Sunny

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    • Sunny sagte:

      Nachtrag: Altersflecke, bzw. Alterswarzen sind definitiv genetisch veranlagt und eine Frage des Hauttyps. Ich habe “hunderte” auf dem Bauch und dem Rücken. Lasert man sie weg, kommen sie wieder. Ich hab gaanz helle, blaugeäderte, feine Körperhaut. Wie mein Vater. Der hat die Flecken auch. Und mit Sicherheit einen ganz anderen Stoffwechsel als ich. :-)

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      • Sara - Mein Waldgarten sagte:

        @Sunny
        So generell kann man das auch nicht sagen, da auch Stoffwechselstörungen z.B. aufgrund einer Lebererkrankung, solche Hautveränderungen auslösen können. Insbesondere, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt und gehäuft auftreten.
        Altersflecken bilden sich zudem auch gern bei Leuten, die sich zu viel der Sonne ausgesetzt haben. Sie werden von Hautärzten daher auch Lentigines solares (“linsenförmige Sonnenflecken”) genannt. Außerdem gibt es noch Café-au-Lait-Flecken, die man damit nicht verwechseln darf, mitunter Krebs-Marker!

        Liebe Grüße
        Sara

        Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Auf Kohlenhydrate muss ich auch achten. Könnte nicht ständig Salat essen. Bei mir sind es eher die Süßigkeiten, die ansetzen. Ansonsten versuche ich ebenfalls, mich viel zu bewegen.

      Antworten
  7. Traude "Rostrose" sagte:

    LIebe Sabine,
    ich war nie rank und schlank im Vergleich zu den schlanken Mädels, die ich so kannte oder im Vergleich zu meiner Mutter, die (auch in den Wechseljahren noch) nie mehr als 52 Kilo wog, aber es gab tatsächlich Zeiten, wo mir manche 36er-Stücke passten (wenn sie nicht zu klein geschnitten waren). Ich wog nur mal nach Interrail 1981 unter 60 Kilo (nämlich 57 kg, weil wir unfreiwillig gehungert hatten), zumeist hatte ich 62 Kilo. Meine durchschnittliche Erwachsenengröße bis zu Janas Geburt war 38, in der Schwangerschaft nahm ich auch gleich ganze 21 Kilo zu, hatte zudem jede Menge Wasser im Gewebe, mein Arzt meckerte wie deiner, die können offenbar nicht anders. Es dauerte bei mir zwar ein Jahr, bis ich wieder halbwegs so aussah wie vorher, aber auch bei mir ging das ausschließlich mit der Kind-hält-auf-Trab-Diät. Ich hatte bis zur Schwangerschaft geraucht, dann aufgehört. Aber als ich wieder zu arbeiten anfing, kam ein ausgeprägter Rauch-Rückfall, der mir kurzfristig auch wieder Größe 36 erlaubte. Danach mehrere Rauch-Stopp-Versuche: Ich nahm regelmäßig ca. 10 Kilo zu wenn ich aufhörte und ca. 10 Kilo ab, wenn ich wieder anfing. Erst im Juli 2002, also mit 40, schaffte ich den endgültigen Absprung vom Laster: U.a. weil ich es mir erlaubte, zuzunehmen. Seither pendelt mein Gewicht sich um die 75 Kilo-Marke ein. Ich hatte auch schon mal über 80 kg, da fing ich mit mehr Sport und abends Kohlehydrate weglassen an. (Letzteres mache ich jetzt nur noch selten.) Meine Wechseljahre kamen erst mit etwa 50, 52 ins Rollen, aber so richtig schlimm haben sie sich zum Glück nicht ausgewirkt – ich habe nämlich inzwischen auch weniger Appetit und esse somit weniger.
    Ich stimme mit dir überein – es ist besser, die Veränderungen zu akzeptieren. Und das Beste daraus zu machen. Ich gehe jetzt regelmäßiger zum Sport als früher, das tut mir auch in anderen Belangen (Beweglichkeit, Ausgeglichenheit) gut.
    Wir haben nur den einen Körper, den sollten wir lieb haben und möglichst gut behandeln :-)
    Ganz herzliche rostrosige Grüße und auch hier nochmal alles Gute im Neuen Jahr!
    Traude
    (zurück aus der Blogpause – aber noch nicht ganz…)
    https://rostrose.blogspot.com/2020/01/die-tage-rund-um-weihnachten-und-neujahr.html

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Die Sache mit dem Aufgeben des Rauchens fiel mir auch sehr schwer. Ich brauchte mehrere Anläufe. Mein Gewicht hat sich ebenfalls bei Größe 40/42 eingependelt. Damit kann ich leben. Ich muss mich in meinem Körper wohlfühlen. Gehe viel an die frische Luft, walken oder einfach nur um die Häuser und fahre mit dem Rad zur Arbeit.

      Antworten
  8. Karen Heyer sagte:

    Mit den Wechseljahren bin ich durch, werde dieses Jahr 60. Die Pfunde, die ich zeitgleich zugelegt habe, haben bei mir ihre Ursache eher in damals mangelnder Bewegung. Als ich bei Größe 42 angekommen war, begann ich mit dem Joggen. Das brachte eine Zeit lang Abhilfe. Irgendwann stagnierte das Gewicht (auch ein Halbmarathon brachte nichts mehr) und die Knie taten weh, da stellte ich meine Ernährung um. Mehr Gemüse, weniger Fleisch, gelegentlich Frischkornmüsli. Erfolg war leidlich. Die Kilos verschwanden erst, als ich mit tageweisem Intervallfasten begann. Und viiieeel Wasser trinken. Joggen habe ich eingestellt, Radfahren bekommt meinen Gelenken besser.
    Liebe Grüße
    Karen

    Antworten
  9. Grit sagte:

    Hallo Sabine,
    ich bin zwar noch nicht in den Wechseljahren, wird aber in geraumer Zeit anstehen. Werde dieses Jahr 46. Dennoch habe ich immer mit meinem Gewicht zu kämpfen, eine Modelfigur hatte ich nie und werde ich auch nicht erreichen. Ich bin 1,80m groß und trage 44/46. Tägliche 1h Gymnastik sowie 3xwöchentlich Nordic Walking stehen bei mir stets auf dem Programm.
    Man kann wirklich nur mit Sport und Ernährung dagegen halten, alles andere ist auch ein wenig Veranlagung. Übrigens in der Schwangerschaft hatte ich Glück und habe “nur” 7kg zugenommen, diese waren dann auch schnell wieder verschwunden, Sohnemann wog bei der Geburt etwas über 4kg.
    Herzliche Grüße, Grit.

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Eine Veranlagung zur Gewichtszunahme spielt eine große Rolle liebe Grit. Ohne Bewegung geht es natürlich gar nicht. Als die Kinder noch klein waren habe ich mich automatisch mehr bewegt. Jetzt muss ich mich ständig aufraffen und am Ball bleiben.

      Antworten
  10. Inge sagte:

    Liebe Sabine, könnte meine Geschichte sein. Ich war auch immer “mager” und konnte essen was ich wollte. Mit über 50 habe ich sogar nochmal mit Fitnesstudio angefangen und in zwei Jahren meinen Körper “optimiert” ;-) das war schon toll… dann kam ein Jahr mit mehreren Todesfällen in der Familie und ich brach völlig zusammen. Das Ende vom Lied waren zwei Jahre Antidepressiva, und was damit einher geht weiß man. Von den Tabletten bin ich endlich weg, mein Gewicht pendelt sich jetzt bei 75 kg ein. Nicht optimal, aber ok.
    Ich bin nun 66 und immer mehr sage ich mir: das Alter ist nicht aufzuhalten, ich muss es akzeptieren und es nützt uns ja nichts, immer nur rumzujammern dass wir alt werden. Das werden wir sowieso!!!
    Eigentlich ist es doch auch “pottegal” (wie wir hier sagen) wie man aussieht, solange man sich selbst wohl und fit fühlt.
    Wir sind sowieso die Generation, die auch noch mit 70 in Jeans und Turnschuhen rumlaufen wird – na und!

    In den Sinne wünsche ich dir alles Liebe

    Inge

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Du hast völlig recht liebe Inge. Es macht keinen Sinn, ständig zu kämpfen. Aufhalten lässt sich das Alter und die damit einhergehenden Veränderungen jedenfalls nicht.

      Antworten

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