Sichtbarkeit von Blogs in Zeiten von KI
Du hast es sicherlich schon gemerkt: Die Sichtbarkeit von Blogs und anderen Webseiten ist durch den AI Mode von Google erheblich zurückgegangen.

Damit ist die Künstliche Intelligenz auch bei den Suchmaschinen angekommen. Die klassische Suchfunktion mit den vielen blauen Links auf verweisende Seiten hat ausgedient. Die Suchergebnisse werden jetzt nicht mehr der Reihe nach angezeigt, sondern vorab in einem KI-Text aus einer Anzahl von Suchergebnissen zusammengefasst.
Für Webseitenbetreiber ist das richtig doof. Einzelne Artikel werden in dem KI-Suchergebnis zwar noch verlinkt, aber nicht deutlich sichtbar. Das bedeutet für Blogger und andere Webseitenbetreiber keine direkten Klicks mehr.
Die Gefahr ist groß, dass die Suchenden sich zukünftig nur noch den Text im Suchergebnis durchlesen und nicht auf die verweisenden Seiten klicken.
Beispiel: Suchanfrage „Hyaluron Wirksamkeit“. Hier wird zuerst die Übersicht mit KI angezeigt.

Du siehst links im Bild neben jeder Zusammenfassung im Text ein ziemlich kleines Link-Zeichen, auf welches man klicken kann. Dieser Link verweist auf den Quellentext. Auf der rechten Seite sind einige relevante Artikel aufgelistet. Darunter (hier nicht zu sehen) folgen die bekannten Suchergebnisse von Google mit Artikeln, bei denen die Überschrift wie gewohnt mit dem blauen Balken angeklickt werden können. So kommst du wie gehabt auf die Webseite.
Was machst du als Lesender: Klickst du dich durch die einzelnen Beiträge, oder liest du nur die Zusammenfassung im Suchergebnis?
Die Gefahr der Falschinformationen ist hier sehr groß. Google liefert zwar ein Ergebnis, prüft aber nicht den Inhalt auf Richtigkeit. Es wird wohl zunehmend Artikel geben, die KI-generiert sind. Ob der Inhalt immer der Wahrheit entspricht wage ich zu bezweifeln. Du bekommt also ein Suchergebnis ohne Garantie auf Richtigkeit.
Dass Auszüge aus Deinen Blog-Texten im KI-Suchergebnis angezeigt werden kann vorkommen, wenn du die Funktion in deinen SEO-Einstellungen nicht unterbindest. Ist die Funktion nicht vorhanden wirst du unter Umständen gar nicht gefunden.
Was das für uns Blogger bedeutet hat Judith Peters in ihrem Artikel Bloggen in der Post-Google-Ära ausführlich beschrieben.
„Der Klick ist tot, lang lebe der Blog!“
Auch Britta Langhoff hat sich Gedanken über Sichtbarkeit gemacht und über ihre ganz persönlichen Erfahrungen als Blogger berichtet. Einen weiteren Beitrag findest du bei Nicole.
Wie kann die Sichtbarkeit von Blogs gewahrt werden?
Die Frage stelle ich mir nicht allein. Das Thema Sichtbarkeit von Blogs poppt immer wieder einmal auf.
Wer einen Blog schreibt möchte gelesen werden. Ich persönlich blogge nicht nur für mich, damit ich wie in einem Tagebuch lesen kann. Wenn ich das wollte könnte ich gleich ein Tagebuch führen. Ich schaue mir selbstverständlich gern einmal ältere Beiträge an. Allein schon deswegen, damit ich nachvollziehen kann, wie sich mein Kleidungsstil in den letzten Jahren entwickelt hat. Auch meine Kosmetikartikel würden ohne den Blog langfristig in Vergessenheit geraten.
Mit meinem Blog möchte ich Leserinnen und Leser ansprechen, die die gleichen oder ähnliche Interessen teilen. Außerdem finde ich die Kommunikation hier unglaublich wertschätzend. Wenn mich nun keiner mehr findet wäre das echt blöd.
Deshalb setze ich vor allem auf Persönlichkeit und Authentizität. Meine Beiträge schreibe ich selbst – ohne KI. Es kommt schon mal vor, dass ich für Recherchen die Künstliche Intelligenz verwende. Das Ergebnis wird dann überprüft und (kleine) Textauszüge gekennzeichnet. Man darf nicht vergessen, dass die Texte selbst auch urheberrechtlich geschützt sind, genau so wie die Bilder.
Der Newsletter ist ein weiteres Tool, das nicht unterschätzt werden sollte. Lange Zeit habe ich mich dagegen gesträubt, weil es kaum Plugins gibt, die DSGVO-konform sind. Ich habe ein Plugin gefunden, das relativ schlank in den Funktionen ist und gleichzeitig dem Datenschutz gerecht wird (klicke auf das Wort „Newsletter“ für weitere Informationen).
Ohne Netzwerken geht es nicht. Neben virtuellen Kontakten finde ich persönliche Bloggertreffen immer wieder schön und inspirierend. Dabei geht es gar nicht nur ums Bloggen. Der Mensch hinter dem Blog interessiert mich viel mehr. Es ist ein Unterschied, ob man jemanden nur von einem Bild kennt oder der Person persönlich gegenübersteht.
Social Media gehört für mich zwar dazu, ist aber nur zweitrangig. Im Algorithmus gehst du schnell unter. Instagram, TikTok und Facebook können außerdem echte Zeitfresser sein. Trotz alledem kann ich bisher auch nicht ohne die sozialen Medien. Ich setze mich nur nicht mehr damit unter Druck. Von TikTok habe ich mich allerdings verabschiedet.
Fazit: Dranbleiben ist die Devise
Für mich heißt das: Weitermachen! Ich würde gern mehr Content erzeugen, wenn ich die Zeit dazu hätte. In den letzten Monaten war ich jobmäßig sehr eingespannt, inklusive teilweiser Wochenendarbeit. Die Sichtbarkeit meines Blogs hängt vermutlich auch davon ab, wie oft ich Content produziere. Doch kommt es auf die Menge an? Ich glaube eher nicht. Manchmal ist weniger mehr. Es kommt viel mehr auf den Inhalt an – und auf die PERSÖNLICHKEIT.
Als Lifestylebloggerin bin ich keine Expertin, die eine Nische abdeckt. Ich schreibe über Mode und Beauty, ebenso über Hobbys und persönliche Dinge. Expertenartikel wirst du hier eher nicht finden. Mit meinem Blog mache ich keinen relevanten Umsatz. Ab und zu eine Kooperation.
Der Verkauf von Schmuck und Wohnaccessoires ist aus meinem Hobby entstanden. Ein kleiner Nebenerwerb.
Ich bin also nicht auf die Klicks angewiesen.
Der Austausch mit meinen Leserinnen und Lesern hat sich bisher nicht verändert. Darüber freue ich mich sehr. Warten wir mal ab, was die Zukunft bringt.
Dass Blogs aussterben mag ich noch nicht glauben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die reinen KI-Texte langfristig durchsetzen. Man sollte das zumindest hinterfragen. Wer will schon dumm sterben?
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Beim Lesen der KI-Zusammenfassungen gehöre ich wohl zu den wenigen, die auf den Quellenlink schauen, wo der Text herkommt.
Schlimm finde ich, wie viel Mist die KI verbreitet, der ungeprüft geglaubt wird.
Wie sich die Klickzahlen der Blogs entwickeln, wird sich zeigen. Weniger dürften sie in jedem Fall werden. Wichtiger als die Masse an Klicks ist die Qualität der Besuchenden, dass man die richtigen Menschen erreicht.
Persönliche Treffen wie mit dir schätze ich sehr. Das Gesicht hinter dem Blog zu kennen, ist schön.
Ich finde es wichtig, die Quellentexte zu lesen und auf Seriösität zu prüfen. Das werden wohl die Wenigsten machen und sich auf die Zusammenfassungen verlassen. Nicht gut. Persönliche Treffen schätze ich ebenso wie du :)
Ich glaube an Blogs. Sonst würde ich keinen betreiben.
Und ich denke, es wird sich irgendwann auch wieder beruhigen, denn hinter einem Blog steht ein Mensch, der im besten Fall seien wahren Erfahrungen beschreibt.
Dennoch sehe ich die Gefahr wie du. Darum werde ich auch am Montag darüber schreiben.
Persönliche Treffen mag ich, auch wenn ich beim ersten Mal sehr aufgeregt bin 🤣
Aber dadurch haben wir uns besser kennengelernt und das finde ich schön. Auch den Austausch, der immer offen ist
Nutze ich KI? Bedingt. Manchmal finde ich es zur Formulierungssuche oder ähnlichem gut. Aber nichts bleibt ungeprüft.
Also, unterstützen wir uns weiter und hoffen auf Treue und engagierte Leser.
Liebe Grüße
Nicole
Ich glaube auch an Blogs und die Persönlichkeiten dahinter. Auf deinen Artikel bin ich gepsannt.
Das Vernetzen untereinander ist aktuell wirklich wichtiger als je zuvor, auch wenn ich selbst noch nicht spürbare Veränderungen wahrnehme, aber ich höre es von so vielen Seiten.
Ich bin ganz bei dir liebe Sari. Spürbare Veränderungen der Besucher erfahre ich auch nicht, aber die Seitenaufrufe (Klicks) werden weniger.
Liebe Bine,
danke für die Verlinkung. Ich nehm Deinen Beitrag gleich auch in meine Sammlung mit auf.
Ich glaube immer noch, dass Menschen lieber authentische Texte lesen und echte Bilder sehen. Ich lasse mir nie Texte von der KI schreiben, dafür schreibe ich selber viel zu gerne. Ab und an stelle ich der KI technische Fragen, z.b. zu Plugins. Nach der Antwort frage ich immer: Bist Du Dir sicher? Es ist höchst erstaunlich, was dabei rauskommt…… Ab und an lass ich mir von KI einen Vorschlag für die Meta-Beschreibung geben, bis jetzt hab ich sie aber nie 1 zu 1 übernommen.
Ich bin da ganz bei Dir und auch bei dem, was Nicole oben kommentiert hat: ich glaube an Blogs. An meinen eigenen, aber auch an die der anderen. Auch ich blogge nicht nur für mich, sondern wünsche mir mehr Sichtbarkeit, auch für die Themen unserer Generation. Aber letzten Endes: Wenn ich nur für einen kleinen Kreis blogge, wäre das für mich auch okay. Mit das Schönste ist doch der wertschätzende Austausch, den wir in der Blogosphäre haben.
Liebe Grüße
Britta
Vielen Dank liebe Britta. Mir geht es ebenso. Ich schreibe gern eigene Texte. Die KI verteufeln würde ich trotzdem nicht. Sie kann auch sehr hilfreich sein.
Mir sind die Zahlen gar nicht sooo wichtig. Diejenigen, denen mein Blog gefällt, bleiben mir treu – und das ist es, was wirklich zählt.
Wie sich die Bloggerwelt entwickelt, wenn irgendwann KI für sie schreibt? Keine Ahnung – und ehrlich gesagt interessiert mich das auch nicht besonders. Ich lese das, was mich anspricht, und genau so wird es bleiben.
Mein Blog ist für mich, neben dem reinen Hobby, auch ein wunderbares Gehirntraining – durch die Recherche (auch mit KI), die er erfordert, und durch das ständige Üben meines Deutschs.
Würde ich anfangen, über KI zu schreiben, würde das Ganze für mich irgendwie seinen Sinn verlieren. Also lasse ich’s lieber dabei – und bleibe bei dem, was mir Spaß macht!
Ich sehe es wie du: Authentizität ist das, was am Ende bleibt. Wenn die Suchmaschine uns weniger sichtbar macht, müssen wir eben durch echten Austausch, Newsletter und persönliche Vernetzung weiter präsent bleiben. Ich glaube auch, dass ehrliche, echte Inhalte am Ende immer ihren Weg zu den richtigen Leserinnen finden.
Dein Fazit „Dranbleiben ist die Devise“ trifft es perfekt. Und ich stimme auch zu, dass es nicht auf die Menge ankommt. Wie du sagst: „Manchmal ist weniger mehr. Es kommt viel mehr auf den Inhalt an – und auf die PERSÖNLICHKEIT.“
Liebe Grüße,
Claudia
Einen KI-Blog würde ich wie Du als sinnlos betrachten liebe Claudia. Brainstorming ist immer gut. Recherchieren und Texte verfassen macht Spaß. Da sind wir uns einig.
Na ja, es wäre schade wenn der schöne Austausch einfrieren würde. Sichtbar sein ist schon wichtig, aber auch noch okay, wenn die wirklich interessierten Zum Lesen vorbeikommen und nicht die ganzen Spam Verteiler. Mir ist die Persönlichkeit hinter dem Blog auch sehr wichtig. Schön auch, wenn man sich mal getroffen hat. 😉 Gemeinsame Interessen verbinden.💕 Meine Blogliste sichtbar zu haben und zu pflegen ist mir wichtig.so unterstütze ich andere Blogger. Ich denke auch, dass die genutzt wird.
Ich wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina
Ich fände es auch schade liebe Tina. Die Blog Liste bei Blogger mochte ich gern. Bei WordPress gibt es die nicht. Auch keine Plugins.
Recherche war ein paar Jahrzehnte mein Beruf – daher nein, ich glaube der KI erstmal gar nix ;-) Aber da ich recherchieren von der Pike auf gelernt habe, kann ich das recht gut und vor allem schnell. Ich tüddel manchmal mit ChatGPT herum, um nicht vollkommen abgehängt zu werden und um zu wissen, was die KI so kann und meine Erkenntnis: Die kann prima formulieren. Aber Recherchen mach ich lieber selbst. Ich kann verstehen, wenn Menschen sich ihre Texte von der KI schreiben lassen. Ich tu es nicht, denn Schreiben habe ich halt auch mal gelernt… das kann ich recht treffsicher und ebenfalls schnell. Wer sich da helfen lässt, weil er ungeübt ist, der mag das einfach tun. Wobei: Da lernt man hat nix dazu und das ist auch wieder doof.
Zum Bloggen: Zahlen sind mir relativ egal. ich guck mir die alle Jubeljahre mal an, aber da der Blog ein reines Hobby ist und immer sein sollte, sind die für mich nicht wirklich wichtig. Mir gefällt der Austausch, weil ich Menschen mag. Dich, Ines und Nicole persönlich zu treffen ist mir wesentlich wichtiger als irgendwelche Zahlen.
Liebe Grüße
Fran
Ich sehe es ähnlich. Je mehr zukünftig mit KI generiert wird, je größer die Gefahr, dass nur noch Quatsch dabei heraus kommt. Vielleicht sollte man nur noch wissenschaftliche Beiträge und Studien für Recherchen heranziehen.
Der persönliche Kontakt ist mir ebenfalls wichtiger als Zahlen. Aber ich schaue schon mal darauf.
Wow, you totally hit the nail on the head here. This whole situation with AI search results and the drop in organic clicks is the biggest question mark hanging over the blogging world right now. It’s not just a small tweak; it feels like a fundamental shift in how people get information, and you explained that perfectly.
Thank you, dear Melody. You’re so right. Artificial intelligence is the future. We’ll have to deal with it.
Hallo Bine,
also ich sehe das wie du und auch die anderen aus deinem Netzwerk. Ich denke wer wirkliche Kommunikation zu einem Thema sucht, klickt sich auch in die Quellen. Ich mein es sind ja oft breitgefächerte Themen. Einen Reisebericht möchte ich von einer Person lesen und nicht von KI oder einen Produkttest oder was auch immer. Suche ich bloß mal spontan am Abend ein Alter eines Schauspielers zum Beispiel, dann reicht mir auch die schnelle Antwort. Ich denke daher, es kommt immer auf die Art der Information an die man sucht. Somit kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass das bloggen an sich out ist.
Den riesen Hype, den es anfangs mal hatte, hat es aktuell sowieso nicht mehr, aber ganz aussterben wird es wohl nicht.
Es bleibt auch abzuwarten, ob Google das weiterhin so durchzieht, bei der vielen schlechten Kritik die es aktuell wegen den Schnellinfos gibt *hihi*
Ich habe meiner Tochter schon gesagt, dass sie da bzgl. irgendwelche schulischen Antworten sehr vorsichtig sein soll!
Da sprichst du ein Thema an. Für unsere Kinder und Enkelkinder wird es die Zukunft sein. Ich glaube nicht, dass Google zurück rudert. Eher lassen sie sich für Klicks bezahlen. Bisher war es ja immer kostenlos.
Reihe mich bei euch ein, ich glaube auch an unsere Blogs. Viele von uns sind seit so vielen Jahren dabei. Ich vertraue darauf das Leser, die schon lange mitlesen, unsere Blogs weiterhin besuchen werden. Bei dir kann ich authentische Erfahrungen zu Retinol, zu vielen anderen Produkten und etwas aus deinem echten Leben erfahren. Das ist es was Blogs ausmacht. Wir machen also auf jeden Fall weiter. <3 :)
Liebe Grüße
Sehe ich auch so liebe Andrea. Und mir macht es immer noch sehr viel Spaß :)
Wenn man den „eigenen Blick“ auf die KI nicht auf die reinen Fakten vor kalibriert kommt da ziemlich viel Mist. Ich lasse mir hin und wieder für die Radiosendungen helfen, weil „er/es“ auch mal Dinge ins Spiel bringt, die ich normal nicht so im Fokus habe. Aber er ist trotzdem oft „schlampig“. Und was er nicht kann. Sowas wie Lebenserfahrung und gesunden Menschenverstand einfließen lassen. Viele Dinge sind einfach nicht so, wie er es darstellt. Weil er eben nur Onlinequellen hat.
Ob es für nicht-monetarisierte Blogs, mit persönlich bekannter Stammleserschaft, tatsächlich signifikante Nachteile hat wird sich zeigen.
Früher ging es um Keywords, Backlinks und Meta-Tags. Heute macht es Sinn auf Entitäten zu setzen. Die Bloggeroberfläche bietet mir das schon an. Das sind die „Bausteine“, die Google erkennt. Der Text soll die Antwort auf eine mögliche Nutzerfrage bringen.
„Generative Engine Optimization“ (GEO) oder auch „AI-Search Optimization“ löst das klassische SEO ab.
Kriegen wir hin. Wir haben auch schon die Einführung der DSGVO überstanden, oder Mädels?
BG Sunny
Würde ich auch sagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt noch zurück gerudert wird. Die DSGVO war eine viel größere Herausforderung für unsere Webseiten. Damals hatten sich sehr viele Blogger verabschiedet. Wir bleiben dran :)
Liebe Sabine, deinen Beitrag finde ich sehr interessant. Manchmal ahnt man ja gar nicht, welche Auswirkungen KI haben kann. Bei mir im Blog werde ich diese Probleme zwar nicht haben, denn mir reicht mein kleiner, lieber Bloggerkreis. Aber klar, wenn man möglichst viele Interessenten sucht, kann KI, so wie du schreibst, ein großes Problem werden oder schon sein. Ich fürchte, da wird sich noch einiges ändern. Wie du schon schreibst, KI kann auch seine guten Seiten haben, Aber bei manchen Veränderung wird man neue Wege finden müssen.
Liebe Grüße von Heidi
Ganz genau liebe Heidi. Wir müssen mit der Zeit gehen und können die Entwicklung nicht aufhalten.
Ich sehe das mit KI ganz entspannt. Für mich ist das letztendlich auch nur ein Suchergebnis aus Informationen, die aus dem Netz zusammengetragen wurden. Die Quelle sehe ich mir übrigens IMMER an. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, einen Blogbeitrag per KI zu erstellen. Ich habe viele treue Leserinnen und über die Jahre wurden meine Klicks immer mehr. Ein Rückgang seit KI kann ich zum Glück nicht feststellen. Am besten ist, sich davon nicht beirren zu lassen und weiterhin mit viel Liebe und Freude die persönlichen Beitrage zu verfassen.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
LG
Ari
Auf die Idee, einen Blogbeitrag mit KI zu erstellen, würde ich auch nie kommen. Man merkt das ganz schnell, weil keine persönlich Note mehr enthalten ist. Am wichtigsten ist der Spaß am Bloggen. Das sehe ich genauso.
Liebe Sabine,
mit diesem Thema habe ich mich auch auseinander gesetzt. KI zeigt bei der Suchanfrage schon die Infos, die vielen genügen. Vor KI kamen durch die Suche doch einige mehr auf meine Seite. Ich mag noch die Bebilderung und das Persönliche, muss jedoch gestehen, dass ich durch KI die meisten Infos schon erhalte die ich brauche. Absichern ist jedoch immer noch wichtig.
Liebe Grüße!
Absolut. Viele KI-Ergebnisse sind ja auch plausibel und nachvollziehbar. Persönliche Texte mit Bildern gefallen mir aber doch besser.
Mir sind die Erreichbarkeit bzw. die Zahlen ehrlich gesagt gar nicht so wichtig – dann müsste ich viel „professioneller“ bloggen, was ich nicht tue. Es reicht mir, mich mit einem Kreis von Leuten auszutauschen, die es auch mal verkraften, wenn ich nicht pünktlich kommentiere, weil ich nicht immer dazu komme, als wenn das alles so „getaktet“ wäre.
KI finde ich zum Formulieren gut, hab sie allerdings schon ewig nicht mehr benutzt. ich glaube, generell geht auch da die Persönlichkeit verloren, wenn Sätze zu „perfekt“ ausformuliert sind.
Wenn ich Infos zu bestimmten Themen haben will, verlasse ich mich auf die Zusammenfassung der KI-Suche, wenn mir die Infos schlüssig erscheinen.
Liebe Grüße
Maren
Der Vorteil am Lesen von Blogs ist, dass man sich die Beiträge auch im Nachgang noch anschauen und kommmentieren kann. Auf Instagram und Facebook ist das schwieriger, da die Beiträge irgendwann im Nirwana verschwinden. Viel wird auch wieder gelöscht. Die KI-Zusammenfassungen klingen in den meisten Fällen noch plausibel. Mal sehen, wie lange das so bleibt…
Einen kleinen Stich hat es mir schon verpasst, wenn ich mir die sinkenden Zugriffszahlen anschaue. Andererseits ist es ein schönes Hobby und da sind die Zahlen Nebensache. KI ist für mich ein hilfreiches Werkzeug – allerdings nicht zum Schreiben. Leider werden die Inhalte da immer schlechter – was einem ja egal sein könnte, wenn man die Quellen recherchiert. Sorge machen einem da eher die Menschen, die alles unbesehen glauben. Und, dass laut einer Reportage Schüler heutzutage vorwiegend mit KI lernen – und das auch kaum hinterfragen. Schöne neue Welt 😬
Vorwiegend mit KI zu lernen sehe ich als große Gefahr. Die Schüler müssen dabei begleitet werden. Ansonsten geht das langfristig in die Hose.
Liebe Sabine,
dein Beitrag hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Du beschreibst die Veränderungen durch den AI Mode von Google sehr verständlich und machst deutlich, wie groß die Herausforderung für Bloggerinnen und Blogger geworden ist. Besonders gut gefällt mir, wie du betonst, dass Persönlichkeit und Authentizität die entscheidenden Faktoren bleiben, um Leserinnen und Leser zu erreichen – genau das macht ja Blogs so besonders. Auch dein Hinweis auf Newsletter, Netzwerken und die eigene Haltung zu Social Media finde ich sehr praxisnah und motivierend.
Ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim Bloggen und dass deine Inhalte auch in der Post-Google-Ära sichtbar bleiben. Hab einen schönen Tag!
Liebe Grüße,
Saskia Katharina
Vielen Dank liebe Saskia Katharina. Dir ebenfalls eine schöne Woche und weiterhin viel Freude am Bloggen :)
Du hast das alles sehr gut zusammengefasst und beschrieben, liebe Sabine.
Aber selbst bei meinem kleinen Blog, der ja auch ein Blog für meinen kleinen Shop ist, werde ich nie und nimmer KI anwenden. Persönlichkeit und Person hinter den Blogs sind mir wichtig und darum freue ich mich, wenn ich hier bei Dir oder bei den wenigen anderen Bloggerinnen kommentieren kann – ebenfalls als Persönlichkeit und Person.
KI passt zu mir überhaupt nicht. Ich bin allerdings auch in einem Alter, wo ich persönlich das ignorieren werde. Wie es für die jüngeren aussieht, das ist die Frage…, aber im Zweifelsfall zählt für mich der Mensch hinter allem.
Herzlich,
Sieglinde
Die KI kann den Menschen zum Glück nicht ersetzen liebe Sieglinde. Ich nutze KI für den Alltag schon, aber ich hinterfrage auch die Antworten, die mir das System ausspuckt. So ganz ohne werden wir in Zukunft wohl nicht auskommen. Meine Texte für den Blog schreibe ich weiterhin „freihändig“.
Liebe Sabine, ich hatte mir bisher ehrlich gesagt noch gar keine Gedanken darüber gemacht, dass sich diese neue „Mode“ (dass bei einer Suche zunächst eine KI-Antwort erscheint) auch auf Blogs und deren Sichtbarkeit auswirken könnte. Ich lese mir die KI-Antworten durch, aber je nachdem, ob sie mir plausibel erscheinen oder nicht, gehe ich weiter – entweder zu den angefügten Links oder zu denen, die bei der Suche sonst noch erschienen sind. So richtig weiß ich noch nicht, was ich von KI halten soll – einerseits eröffnet sie wirklich tolle Möglichkeiten in Sachen Bildbearbeitung, Informationsbeschaffung etc., andererseits hat die Menscheheit es bisher immer geschafft, geniale Erfindungen so zu nützen, dass sie Schaden anrichten… und der Schaden kann in diesem Fall enorm sein.
Alles Liebe, Traude
Genau die Gefahr sehe ich auch, obwohl ich in der Regel für neue Technik und Möglichkeiten offen bin.