So trage ich Denim am liebsten
Denim verbinde ich schon fast automatisch mit einer Jeans. Denke ich an Denim habe ich unweigerlich unzählige Outfits mit Jeans vor Augen.

Es gab eine Zeit Ende der 1990er bis Mitte der 2000er, in der sich kaum eine Jeans in meinem Schrank befand. Davor war es die Levis 501, damals DIE Kultjeans mit der Knopfleiste. Die habe ich wirklich rauf und runter getragen, bis ich aus ihr herausgewachsen war.
In den 1980er Jahren war die Karottenhose mit Bundfalten angesagt. Natürlich hatte ich die ebenfalls. Elasthan war damals noch kein Thema. Dementsprechend bockig war Denim seinerzeit.
Heute sind die Materialien sehr viel angenehmer zu tragen. Somit auch die Jeans. Ich weiß, dass es Menschen gibt, die der guten alten Jeans nachtrauern. Die am liebsten Jeans aus reiner Baumwolle tragen. Ich gehöre nicht zu dieser Fraktion. Früher musste ich einige Kompromisse eingehen, um eine einigermaßen passende Hose für mich zu finden. Ich hatte schon immer ein recht ausgeprägtes Becken. Wenn ich die Jeans über die Hüfte bekam war sie oben oft zu weit. Meist nähte ich sie mir auch an den Beinen enger. So richtig gut saßen sie nie.
Deshalb bin ich richtig froh, dass wir heute den Komfort von Elasthan genießen können.
Welche Jeans steht mir am besten?

Selten gab es in Sachen Hosenform so viel Auswahl wie in dieser Saison. Das darf gerne so bleiben. Bis vor einigen Jahren bekam man fast nur schmal geschnittene Hosen. Richtige Skinny Jeans konnte ich allerdings noch nie tragen. Meist sind sie mir an den Waden zu eng. Am besten stehen mir gerade Schnitte.
Dabei wähle ich vorwiegend Kurzgrößen, sodass die Sneaker nicht bedeckt werden.

Auch die Karottenform habe ich wiederentdeckt. Wenn die Beinform konisch ist sitzt die Jeans recht lässig. Ich krempel den Saum gern leicht um. Das ist modern und lockert das Outfit auf. Im Sommer trage ich gern Sandalen mit einer etwas weiter geschnittenen Jeans. Aber zu weit dürfen die Hosenbeine nicht bei mir sein. Das verkürzt meine Beine.

Die selbe Jeans mit Rollkragenpullover und Blazer getragen wirkt im Winter ganz anders. Am liebsten mag ich Hosen, die ich fast das ganze Jahr tragen kann. Lediglich im Hochsommer greife ich auf leichte Stoffhosen oder Bermudas zurück.
Denim als Jacke

Eine klassische Jeansjacke habe ich nicht. Dafür ein Hemd bzw. eine Jacke aus Denim. Genau genommen sogar zwei. Dieses Exemplar hat tolle Stickereien auf Vorder- und Rückseite.
In meinem Beitrag Kunst auf Klamotte stellte ich dir in ein weiteres Denim-Hemd aus festem schwarzen Baumwoll-Ttwill vor. Auch hierzu trage ich eine etwas weiter geschnittene Jeans mit konischem Beinverlauf.

Von vorn sieht das Hemd recht schlicht aus. Hinten kommt dann der Aha-Effekt.
Du siehst, Denim und Jeans sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ich zwänge mich allerdings nicht mehr in enge Klamotten.
Blogparade Denim – So mag ich es am liebsten

Das Thema Denim – So mag ich es am liebsten ist unser Motto für die aktuelle Blogparade der ü30 Blogger & Friends.
„In unserer Blogparade dreht sich alles um deine persönliche Denim-Story. Zeig uns, wie Du Denim kombinierst, was ihn für Dich besonders macht und warum er aus Deinem Kleiderschrank nicht wegzudenken ist.“
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Oh wie lustig, wir haben beide die gleiche Überschrift gewählt. Das ist ja klasse. Deine Denim-Looks gefallen mir richtig gut. Ich finde es auch toll, dass derzeit viele unterschiedliche Jeansschnitte angeboten werden. So ist doch wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Deine Hemden aus Denim haben ja eine coole Rückenansicht. Liebe Sabine, ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
LG
Ari
Vielen Dank liebe Ari. Mir gefällt die Vielfalt an Mode insgesamt sehr gut. Da ist tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei 😃
Diese Reise durch die Denim-Jahrzehnte kommt mir bekannt vor, liebe Sabine! 😄 Von der legendären Levi’s 501 bis zur Karottenhose mit Bundfalten – wir haben wirklich alles mitgenommen, oder?
Ganz ohne Elasthan? Ich bin da absolut bei dir: in meinem Alter Komfort ist kein Stilbruch, sondern ein Segen! 😄 Schön, dass es heute Schnitte und Materialien gibt, die einfach mit uns arbeiten – und nicht gegen uns.
Und dein Denim-Hemd mit dem Aha-Effekt auf dem Rücken – wie cool ist das bitte? 😍
Dein Fazit gefällt mir übrigens sehr: Man muss sich nicht mehr in enge Klamotten zwängen. Stil darf sich gut anfühlen. Genau richgtig. 💙
Gruß & Kuss und ein schönes Wochenende,
Claudia
Danke dir liebe Claudia. Ich glaube, Komfort hat nicht zwangsläufig etwas mit dem Alter zu tun. Diesen Komfort hätte ich früher schon gerne gehabt 😃
Witzig, es gab auch in meinem
Kleiderschrank mal eine absolut jeansfreie Zeit. Und jetzt mag ich sie nicht mehr missen. Ich finde es schön, wenn man ‚seine‘ Form(en) gefunden hat. Das ist dir formidabel gelungen. Ich habe no gos: Destroyed, Bootcut, Schlaghose. Ansonsten sind alle Jeans eingeladen, es einmal auszuprobieren.
Liebe Grüße
Nicole
Vielen Dank liebe Nicole. Bootcut habe ich früher gerne getragen zu meinen Cowboystiefeln. Heute mag ich für mich keine Schlaghosen mehr. Drestoyed finde ich schön wenn es dezent ist.
I really enjoyed reading your reflections on denim. It’s lovely how you mix nostalgia for the classics with appreciation for today’s comfort and versatility.
Thank you so much dear Melody.
Du hast Recht Sabine. Mir ging es wie Dir. Bei Denim denke ich einfach an Jeans. Und dann erstmal ganz lange an nichts anderes. Jeans Jacke, Jeans Hemd…. Ist eben aus „Jeans“. Aber Denim ist bei mir komischerweise einfach eine Hose. Eine die sofort ein Wohlbefinden bei mir auslöst. Karottenhosen mit Hochwasser in den 80ern. Ich kann mich erinnern. Das ging gar nicht. Ich habe früh begonnen schmale Herrenröhren zu tragen. Und klar. Die mussten am Bund immer enger genäht werden. Die ersten Röhren mit Stretch hatte damals Mustang. Eine Revolution. :-) Ich hatte eine in Zebra und eine Lila-Leo. Die waren zwar nicht besonders dick, aber im Frühjahr und Sommer waren sie durchaus Rockschuppentauglich. :-)
Mit den stretchlosen kann ich mich noch gut daran erinnern, dass ich auf dem Bett saß, die Hose über die Knöchel zog, da die Cowboystiefel drunter „faltete“, dann aufgestanden bin um die Hose hochzuziehen. Dann wieder hinsetzen, Oberkörper aufs Bett legen. Auuuusssaaaatmen. Knopf schließen. Reißverschluss zu. Aufstehen. Atmen.
Meine Mutter hat mich dann und wann gefragt, ob sie mir eine Zange bringen soll, um den Reißverschluss zu schließen. :-)))
BG Sunny
Oh ja. An die Kneifzangenmethode erinnere ich mich nur zu gut. Ich frage mich, wie wir das früher bewältigt haben. Gesund war es jedenfalls nicht. Und das Bleichen mit Chlor erstrecht nicht 😱
Ich liebe auch den kleinen Elastananteil in Hosen. Himmel waren die früher störrisch.
Ich habe meine oft so angezogen wie von Sunny beschrieben 😅 Aber das war in Teenagerjahren, jetzt würde ich 2 Nummern größer kaufen.😂
Ich finde es auch toll, dass es so viele Formen gibt. Hattest Du mal eine Barrel probiert? Ich könnte mich damit anfreunden, aber erst nach einer Anprobe.
Deine Looks mag ich, auch dass Du sie krumpelst.Ich finde das lässig und mag es auch. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina
Geht mir ähnlich. Lieber eine Nummer größer kaufen als Wurstpelle tragen. Eine echte Barrel habe ich noch nicht probiert. Die Form ist ja doch ziemlich Ballonartig. Dafür bin ich zu klein. Vielleicht in abgeschwächter Form. Das würde mir schon gefallen.
Liebe Sabine, was die Hosenform angeht inkl. Passform haben wir die gleichen Vorlieben bzw. Probleme.
Deine gezeigten Outfits stehen dir alle sehr gut.
LG und einen schönen Sonntag, Heike
Vielen Dank liebe Heike. Ebenfalls einen schönen Sonntag.
Hey Sabine,
eine tolle Auswahl die dir sehr gut steht!
Ich bin ja weiterhin der Bootcut Träger :).
Liebe Grüße!
Steht dir auch sehr gut liebe Jenny.
Beim nächsten Hosenkauf werde ich an dich und deine Tipps denken Sabine.
Liebe Grüße von Heidi
Das freut mich liebe Heidi.
Du hast eine sehr gute Auswahl an Jeans oder besser gesagt, Denim, liebe Sabine. Und mit der Zeit weiß frau auch, was sie wirklich mag und ihr am besten steht.
Elasthan, ja bitte! So gehts mir auch.
Ich mag gern dunkelblaue Jeans, eher konisch zugeschnitten.
Aber auch schwarze habe ich im Schrank.
Allerdings nicht so coole Jeansjacken wie Du mit der Wahnsinns-Hinteransicht. Echte Statements!
Herzlich,
Sieglinde
Vielen Dank liebe Sieglinde. Eine oder mehrere Jeans hat wohl jede Frau im Kleiderschrank. Statements liebe ich 🙂
Du hast recht mit dem Elastananteil, der macht auch für mich Jeans viel besser als sie früher waren.
Deinen Jeans Outfits ist anzusehen, das du weißt welcher Schnitt dir steht.
Liebe Grüße
Danke dir liebe Andrea :)
Es ist wirklich toll, dass es so eine große Auswahl an Jeans gibt!
Mit etwas Schrecken habe ich allerdings beobachtet, dass tendenziell der Schnitt wieder tiefer geht… :D Hüftjeans brauch ich nicht unbedingt zurück.
Die Vielfalt finde ich auch klasse. Auf die Hüftjeans werde ich gerne verzichten. „Hüftgold“ habe ich schon genug, das muss ich nicht zusätzlich betonen 😂
Jeans gehen immer liebe Sabine, besonders auch an Dir. Und die Puristenjeans, die beim anziehen extrem steif waren und lange dauerten bis sie halbwegs beweglich saßen…und nach dem nächsten Waschen das Gleiche. Ist schon gut, daß es jetzt eine große Vielfalt gibt.
Viel Spaß beim Jeanstragen und eine gute Zeit
Violetta
Vielen Dank liebe Violetta. Ich bin froh, dass die Hosen heute viel geschmeidiger sind als früher :)
Liebe Sabine,
was für ein ehrlicher und persönlicher Blick auf deine Denim-Geschichte! Besonders schön finde ich, wie du die Entwicklung von der Levis 501 bis zu den heutigen, bequemeren Materialien beschreibst – das macht richtig deutlich, warum Elasthan für dich so ein Gewinn ist. Deine Schilderung mit dem ausgeprägten Becken und den früheren Kompromissen ist sehr nachvollziehbar und gibt dem Beitrag eine starke, authentische Note.
Auch deine Gedanken zu den verschiedenen Schnitten – gerade, konisch, Kurzgrößen – sind super hilfreich und zeigen, wie wichtig die richtige Passform ist. Und dass Denim für dich heute nicht nur Jeans, sondern auch Jacke und Hemd bedeutet, rundet das Ganze schön ab.
Ein rundum stimmiger Beitrag mit klarer Haltung und viel Persönlichkeit. 😊
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und weiterhin viel Freude bei der Blogparade.
Liebe Grüße
Saskia Katharina
Danke dir liebe Saskia Katharina. Die Blogparade macht immer viel Spaß :)
Liebe Bine, für mich ist Elasthan in Jeans auch ein absoluter Gewinn. Ich hatte nie eine Levis 501, aus verschiedenen Gründen. Sie war für meine Verhältnisse furchtbar teuer, passte nicht zu meinem immer schon rundlichen Po und den kurzen Beinen … und ich kann Hosen mit Knopfleisten nicht leiden. Aber ich hatte eine Wrangler (von meinem Bruder geerbt), die mir eine Zeitlang richtig gut passte. (Schon damals mochte ich es gerne etwas lockerer und wollte mich in kein Kleidungsstück reinquetschen.) Mit etwas Stretchanteil hätte sie vermutlich noch länger gepasst 😉
An dir sehen gerade geschnittene und durchaus auch karottige Jeans gut aus – letztere empfand ich an mir immer als wahre Katastrophe 😅. Ich bin also auch extrem glücklich, dass es inzwischen so viele verschiedene Jeansschnitte zu kaufen gibt. „Meins“ waren immer am ehesten Boyfriend, Bootcut oder noch ein Stückerl weiter ausgestellt… Deine Jeans-Jacken bzw. -Hemden finde ich cool!
Alles Liebe, Traude
https://rostrose.blogspot.com/2026/03/rostrosen-winter-202526-bloparade-denim.html
Vielen Dank liebe Traude. Die geraden, leicht ausgestellten Jeans stehen dir super!
Ich kann mich auch noch an die „bockigen“ Jeansstoffe von früher erinnern. Karottenhosen, die sich nie an den Körper anpassten, sondern eine Art Eigenleben führten… hihi.
Die gerade Jeans oder auch die leichte Barrelform mit Elasthan stehen dir super, ganz besonders hat mir es die helle Jeans zur „Campbell“-Bluse angetan, das Outfit liebe ich an dir.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Maren
Liebe Bine,
ich bin auch wirklich froh über Elasthan. Ich versteh auch die Puristen, aber ohne Elasthan wären Jeans für mich auch nicht gut tragbar.
Ich hätte gerne mal wieder eine richtig schöne Jeansjacke, aber bis jetzt ist mir schon lange keine mehr untergekommen, die mir wirklich gefällt.
Liebe Grüße
Britta