Zwei Jahre Homeoffice

Seit zwei Jahren im Homeoffice – wie fühlt sich das an?

Es sind tatsächlich schon zwei Jahre, die ich wegen der Corona Pandemie überwiegend im Homeoffice verbringe. Das ist eine lange Zeit. Ich hatte seinerzeit zwar erwartet, dass die Pandemie nicht so schnell vorübergeht. Dieses Ausmaß war mir dennoch nicht bewusst.

Was macht das mit mir?

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Jetzt hocke ich nach zwei Jahren immer noch in meinem „Heimbüro“. Im letzten Sommer wurde ein Newboarding gestartet. Einmal pro Woche sollte jeder Mitarbeiter auf die Fläche kommen. Dabei durften die Räume nicht voll besetzt sein. Zwei Personen waren zu der Zeit maximal anwesend. Vor dem Betreten des Dienstgebäudes wurde ein Corona Schnelltest durchgeführt. Außerhalb der Büroräume galt Maskenpflicht, auch wenn man mal schnell zur Toilette musste. Öffentliche Flächen wie Tische im Foyer, die zur Kaffeepause genutzt werden, waren gesperrt. Insgesamt keine optimalen Bedingungen.

So fühlte ich mich in meinem Homeoffice viel wohler als im Büro vor Ort.

Seit zwei Jahren im Homeoffice - wie fühlt sich das an? 2

Das Newboarding hatte sich im Oktober jäh erledigt als die Coronazahlen erneut rasant anstiegen. Es galt wieder „Homeoffice first“. Eine Mehrzahl der Kolleginnen und Kollegen war zwar zweimal geimpft. Die Meisten hatten aber die Boosterimpfung noch nicht. In meinen eigenen vier Wänden fühlte ich mich nach wie vor wesentlich sicherer.

Anfang Dezember 2021 bekam ich zusammen mit meinem Mann endlich den 3. Piks. Ein weiterer Meilenstein war geschafft. Wir konnten mit unserer Familie das Weihnachtsfest im kleinen Kreis feiern und mit Freunden den Start ins neue Jahr.

Seitdem sind wieder drei Monate vergangen. Und langsam vergeht meine Geduld. Ab dem 21. März wird ein weiteres Boarding gestartet, sofern es die Coronazahlen zulassen. Dann heißt es auch Abschied nehmen von den bequemen Hosen.

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Denn bequem muss die Kleidung zu Hause sein, bequem, lässig und trotzdem vorzeigbar. Selbstverständlich wurden diese Aufnahmen nicht während der Dienstzeit gemacht – siehe Beweisfoto. Zurzeit komme ich allenfalls am Wochenende zum Bloggen. Die Woche ist immer recht vollgepackt. Dazu kommen noch die Sorgen über diesen unsinnigen Krieg in der Ukraine. Das bewegt mich momentan weitaus mehr als Corona.

Es tut bestimmt gut, dass ich in absehbarer Zeit wieder ins Büro gehe und mich direkt mit Kollegen austauschen kann – von Angesicht zu Angesicht.

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Dieses Homeoffice-Outfit steht ganz im Zeichen von blauer Sanftmut.

Blau steht für Sanftmut – aber im Gegensatz zum präsenten, gelassenen Grün, ist Blau ruhig durch Distanz. Gleichzeitig repräsentiert Blau auch eine klare Besonnenheit, Objektivität, Neutralität und Klarheit – das flößt Vertrauen ein und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.

Quelle: www.alpina-farben.de

Ich fühle mich nach zwei Jahren im Homeoffice mittlerweile ausgelaugt – von Corona. Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine kommen noch obendrauf. Vielleicht trage ich aus diesem Grunde in der letzten Zeit oft blaue Kleidung. Denn es bleibt uns ja nichts Anderes übrig, als Ruhe zu bewahren.

49 Kommentare
  1. Nova sagte:

    Verständlich, das ist auch eine lange Zeit. Bin überzeugt mir würde es nicht anders gehen. Doch anders wenn man sich auch mal mit Kollegen von Angesicht zu Angesicht unterhalten kann. Dennoch kannst du auch froh sein dass du einen Job hast in dem das Ganze überhaupt möglich war, ohne Gehaltskürzungen oder Verluste. Das ist auch schon viel wert.

    Wünsche dir noch einen schönen Sonntag und sende liebe Grüsse zu

    Nova

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  2. Ari Sunshine sagte:

    Ich bin ganz ehrlich froh, kein Homeoffice gemacht zu haben bzw. es immer noch nicht zu machen. Mir gab es in all der Zeit eine gewisse Normalität. Sich morgens chic anzusehen, der Austausch mit Kollegen, der „eigene“ Arbeitsplatz … alles wirkte trotz diverser Einschränkungen so wie vorher. Ich muss auch dazu sagen, dass ich 10 Jahre lang Homeoffice (2 Tage Büro, 2 Tage Homeoffice) durchgeführt habe. Das war zu der Zeit, als mein Sohn noch klein war. Ich habe in der Zeit viel mehr gearbeitet und es fiel mir schwer, Zuhause Feierabend zu machen. Auch das Abschalten gelang mir Zuhause nicht allzu gut. So verließ ich in den letzten 2 Jahren an 3 Tagen wie gewohnt früh am Morgen das Haus, arbeitete meine Teilzeitstunden im Büro und fuhr dann wieder nach Hause und konnte meinen Feierabend genießen. Ich hoffe, dass auch Du bald wieder eine gewisse Normalität erleben kannst. 2 Jahre Homeoffice sind wirklich mehr als genug.
    LG
    Ari

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  3. Tina+von+Tinaspinkfriday sagte:

    Liebe Sabine, ich kann mir vorstellen dass man davon auch mal genug hat. Ich drücke ganz doll die Daumen für den nächsten Versuch.
    Man zermürbt ja wirklich irgendwann.
    Ich sende Dir liebe Grüße aus Sri Lanka, Tina

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  4. Grit sagte:

    Hallo Sabine,
    2 Jahre Homeoffice sind eine lange Zeit. Einerseits kannst Du froh sein, diese Möglichkeit nutzen zu können andererseits sind die sozialen Kontakte, der Austausch mit den Kollegen so nicht möglich, irgendwie vereinsamt man oder? Corona ist noch lange nicht zu Ende, tritt aber momentan durch den Ukraine Krieg zunehmend in den Hintergrund. Wir haben unsere Boosterimpfung Anfang Januar erhalten, trotzt aller Vorsichtsmaßnahmen hat es uns erwischt, wir sind seit reichlich 1 Woche an Corona erkrankt. Mein Mann und Sohnmann sind wieder fit, aber ich habe noch tüchtig zu kämpfen und bin nicht fit. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und sende viele liebe Grüße! Grit

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    • Sabine Gimm sagte:

      Ich habe Dich schon vermisst liebe Grit. Habe schon ähnliche Fälle mitbekommen, dass eine Ansteckung trotz Booster-Imfpung erfolgte. Insofern gut, dass Du einen gewissen Schutz hast. Ansonsten hätte es Dich vielleicht viel schlimmer erwischt. Man vereinsamt schon nach einer so langen Zeit zu Hause. Ich bin froh, dass mein Mann ebenfalls im Homeoffice arbeitet. So bin ich nicht ganz allein. Der Kontakt zu den Kollegen funktioniert via Skype sehr gut.

      Dir und Deiner Familie gute Besserung!

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      • Grit sagte:

        Liebe Sabine,
        recht herzlichen Dank für die Genesungs-wünsche. Hatte im Januar eine Knie-OP, was eine langwierige Sache ist bzw. wird. Deshalb habe ich nicht regelmäßig kommentiert, umso mehr freut es mich, dass du mich vermisst hast. :) Ich schick ‚ Dir viele liebe Abendgrüße. Grit

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  5. Reni E. sagte:

    Da ich ja seit Jahren pensioniert bin, bin ich eh zu Hause und kann mich hier sehr gut beschäftigen. Allerdings fehlen mir so langsam meine sportlichen und andere Aktivitäten mit Menschen…
    Corona ist bei mir ebenfalls in den Hintergrund getreten. Es ist einfach unfassbar, was in der Ukraine geschieht. Hoffentlich weitet sich der Konflikt nicht aus!
    Hab‘ noch einen schönen Sonntag.
    Reni

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  6. elablogt sagte:

    Ich verstehe, dass man nach so langer Zeit ausgelaugt ist. Irgendwie ist es immer eine komische Ausnahmesituation. Homeoffice war/ist man halt einfach über all die Jahre gar nicht gewohnt gewesen. Mittlerweile hab ich dem Ganzen jetzt aber auch viele positive Seiten abgewinnen können. Erstmal musste aber das Büro passend umgestellt werden. Dann ging es bergauf und jetzt fühl ich mich damit viel besser als am Anfang.
    Letzte Woche hab ich mit einem Kollegen darüber geredet, dass wir uns trotzdem freuen uns mal wieder live zu sehen. Wir möchten zusammen Mittag essen, er möchte mir Bilder aus seinem Urlaub zeigen und irgendwie ist das persönlich doch viel schöner. Mal sehen wann uns das gelingt.
    Auch bin ich gespannt wie alles nach dem 20. März im Bezug auf Corona weiter geht. Weil die Angst vor der Krankheit begleitet mich tatsächlich immer noch.
    Liebe Grüße
    Ela

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    • Sabine Gimm sagte:

      Die Angst wird sicherlich noch eine Weile bleiben liebe Ela. Wir müssen weiterhin vorsichtig sein. Drücke Dir auf alle Fälle die Daumen. Ansonsten bin ich auch froh, dass ich notfalls zu Hause arbeiten kann.

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  7. Claudia sagte:

    2 Jahre Homeoffice! Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, deswegen ich kann dich gut verstehen, dass du zurück in dein normales Arbeitsleben möchtest. Es wird höchste Zeit, dass wir wieder ein bisschen mehr Normalität in unser Leben bringen – ob man bei so vielen Problemen auf der Welt überhaupt von Normalität sprechen kann. Eine Krise ist noch nicht ganz verschwunden, eine noch schlimmere kommt hinzu, wann können wir wieder Frieden haben? Furchtbar!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  8. Gudrun sagte:

    Liebe Sabine, Homeoffice ist an mir Gott sei Dank vorübergegangen. Als Corona begann, war ich ein Jahr in Rente. Von meinen Kindern weiß ich wie das schlaucht. Mein Sohn joggt sehr viel und spielt Fußball. Da hat er einen Gegenpol. Sport ist ja immer gut. Aber wieder live zu arbeiten, das fehlt.
    Viel Kraft weiterhin und viele Grüße
    Gudrun

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  9. Lisa Marie sagte:

    Hallo Sabine,
    ich bin sehr froh, dass ich nicht komplett ins Home Office musste, denn ich kann mich damit nur schwer anfreunden. Mir fehlt ein extra Raum dafür, wo ich nach der Arbeit einfach die Tür zu machen und dann abschalten kann. Und der Austausch mit den Kollegen würde mir auf Dauer auch sehr fehlen …

    Ich drück dir fest die Daumen, dass es bei euch etwas gelockert wird und du auch wieder ins Büro kannst.

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

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    • Sabine Gimm sagte:

      Der persönliche Austausch mit den Kollegen fehlt auf alle Fälle liebe Lisa Marie. Ich könnte auch jetzt schon ins Büro. Aber was nützt es mir, wenn ich dort alleine sitze? Abschalten kann ich nach Dienstschluss gut. Fahre den PC herunter und dann ist Feierabend.

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  10. Ines sagte:

    Hoffentlich klappt bald die Rückkehr ins Büro. Die direkte Zusammenarbeit wird Dich mehr vom Weltgeschehen ablenken.

    Bin auch mürbe … breche wegen Kleinigkeiten zusammen.

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    • Sabine Gimm sagte:

      Mittlerweile bin ich mental nicht mehr wirklich belastbar. Das Nervenkostüm ist recht dünn geworden. Daher kanne ich Deinen Gemütszustand gut nachempfinden liebe Ines.

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  11. Nicole sagte:

    Ich kann mir vorstellen, dass du dich auf die Rückkehr freust. Aber ebenso gut finde ich, dass du auch das Gute am Homeoffice gesehen und das Beste draus gemacht hast.

    Und der Rest? Es ist traurig und schlimm, aber dennoch sollten und müssen wir hoffen.

    Liebe Grüße
    Nicole

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  12. Fran sagte:

    Zwei Jahre Homeoffice sind heftig. So sehr man sich auch bemüht – die Kommunikation mit den Kollegen ist eben nicht die Gleiche wie vor Ort und das macht sich irgendwann bemerkbar. Immerhin hast du ein eigenes Büro. Mir tun die Menschen leid, die irgendwo arbeiten müssen, wo sie eben nicht mal eben die Tür zumachen können. Höchststrafe sind dann vermutlich noch kleine Kinder „nebenbei“.
    Ich habe zumindest zeitweise gern im Homeoffice gearbeitet und würde das gern zumindest teilweise wieder tun. Aber komplett ins Homeoffice – nein. Das mag ich nicht, zumal mir die Abgrenzung zwischen Job und Privatleben aufgrund der manchmal doofen Arbeitszeiten nicht so gut gelingt.
    Liebe Grüße
    Fran

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    • Sabine Gimm sagte:

      Die Menschen ohne eigenes Büro zu Hause tun mir auch leid. In dem Fall wäre ich wohl öfters freiwillig ins Büro vor Ort gefahren, auch wenn ich dann dort allein bin. Da ich feste Arbeitszeiten habe, kann ich es gut abgrenzen. Das muss man ganz klar trennen.

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  13. Sunny sagte:

    Ja… seufz. Ich bin auch seit dem 13.3.2020 im Homeoffice. 4 Mal war ich seitdem im Büro. Es ist bei uns nicht gewünscht. Und das wird so bleiben bis wir im Herbst in unser neues Gebäude ziehen. Da werden wir dann aber keine persönlich eingerichteten 2 er Büros mehr haben und auch keinen festen Arbeitsplatz. Ehrlichgesagt, nicht besonders verlockend. Letztlich spekuliert unsere Führung darauf, dass wir vermutlich auch zukünftig nur sporadisch im Büro erscheinen. Gerade für die 5 neuen Kollg*innen, die seit dem 1.2.2020 bei mir im Team begonnen haben ist das schwer, denn die können ja nicht auf die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit den Kolleg*innen zurück greifen.
    Mal sehen. Ich bin hin und her gerissen. Ich spare mir zwar täglich 2,5 h Fahrzeit, aber ich bewege mich auch viel zu wenig. Denn statt mich draußen zu bewegen, arbeite ich einfach mehr. Die Informationswege zu meinem 13 köpfigen Team sind via Telkos einfach länger und zeitintensiver, als im Büro.
    Durchhalten Sabine. Die Zeiten ändern sich auch wieder.
    BG Sunny

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    • Sabine Gimm sagte:

      Bei uns ist die Anwesenheit vor Ort schon gewünscht, damit der perspnliche Kontakt nicht völlig verloren geht. Einige Bereiche müssen direkt besetzt sein. Arbeiten nicht alle im Office bei uns. Dass sich die Zeiten zum Besseren ändern hoffe ich sehr.

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  14. HappyFace313 sagte:

    :-) Liebe Sabine,
    das mit dem Ausgelaugt-Sein kann ich nur all zu gut nachvollziehen. Dieser Krieg ist beängstigend und mich stresst er sehr.
    Bei uns hat sich im Job in den letzten Wochen einiges geändert – ich muss ab sofort 4 Tage die Woche ins Büro. Freitags darf ich derzeit (noch) Home-Office machen. Fragt sich nur wie lange. In diesen Zeiten bin ich sehr froh, dass ich täglich die KollegInnen sehe, zwischen mehreren guten Essen in der Kantine auswählen und zwischendurch auch mal einen kleinen Plausch halten und mich so vom derzeit tobenden Wahnsinn ein wenig ablenken kann.
    Bleib gesund und lass uns auf das Beste in den Menschen hoffen!
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

    Antworten
  15. Thorsten sagte:

    Vielen Dank für das Homeoffice Feedback. Ich habe für mich sehr viele Parallelen festgestellt. Wenn ich es richtig verstanden habe, laugt dich Corona aus, nicht das Homeoffice. Wenn Corona der Vergangenheit angehören würde, wie willst Du es beruflich weitermachen. Home, Mix oder Office?

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    • Sabine Gimm sagte:

      Danke für Deinen Kommentar :) Ich werde zukünftig mixen – sowohl im Büro als auch zu Hause arbeiten. Du hast recht: Der Knackpunkt ist Corona, nicht das Homeoffice.

      Antworten
      • Thorsten sagte:

        Ich finde es super wenn du deinen perfekten Weg gefunden hast. Das ist das einzige positive, was Corona hervorgebracht hat. Das Wissen um die Alternative.

        Antworten
  16. Heidi-Trollspecht sagte:

    Dein Homeoffice-Outfit gefällt mir, und ich finde auch, dass die Farben eine gewisse Ruhe ausstrahlen.
    Aber ja Sabine, ich kann gut verstehen, dass dir das Homeoffice langsam reicht. Das zieht sich ja alles auch schon ziemlich in die Länge. Unter Kollegen kann man sich doch auch mal austauschen, und auch mal was anderes hören.
    Naja und Corona – und jetzt noch die schlimmen Nachrichten über die Ukraine … da kommt schon kräftig was zusammen.

    Lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  17. Sieglinde sagte:

    Schon 2 Jahre Homeoffice?! Kein Wunder, dass Du Dich ausgelaugt fühlst. Auch wenn Du es Dir sehr schön gestaltet hast, das habe ich mal bei Dir gesehen am Blog. Gut, dass Du intuitiv soviel Blau wählst bei der Kleidung. Das tut Dir bestimmt gut. Und auch die Aussicht, dass sich die berufliche Situation ändern wird.
    Dass nun neue schwierige Zeiten dazu gekommen sind, ist natürlich ein schwerer Schlag. Ich wünsche Dir und uns allen, dass wir gut durch diese Zeiten kommen. Es ist schön, wenn wir uns alle etwas unterstützen in den Kommentaren und überhaupt.
    Danke für deinen Kommentar bei mir, das hat mich sehr gefreut!
    Herzliche Grüße aus dem Süden von Sieglinde

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  18. Sabiene sagte:

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie dir der Austausch mit den Kollegen fehlt. Ich bin als Selbstständige ständig im Homeoffice. Aber seit dem letzten Jahr habe ich mir Möglichkeiten gesucht und gefunden, die mich aus meiner Isolation wieder heraus holen.
    Homeoffice bietet für die Arbeitgeber viele Möglichkeiten, um bei der Arbeitsplatzgestaltung Geld zu sparen. Und auch volkswirtschaftlich gesehen ist Homeoffice ein Schritt nach vorne. Aber nur von zu Hause aus arbeiten, ist nicht gut – für alle Beteiligten!
    LG
    Sabiene

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Das stimmt liebe Sabiene. Wobei ich die ganze Zeit über freiwillig im Homeoffice war. Es ist nicht so, dass wir gar nicht auf die Fläche kommen durften. Aber mit den Hygienebestimmungen ist es zurzeit nur möglich, dass wir maximal mit 2 Personen im Büro sind. Und wenn dann noch einer aus unerfindlichen Gründen zu Hause bleibt, sitzt man da allein. Da bin ich dann auch lieber im trauten Heim.

      Antworten
  19. Miss Alice sagte:

    Die Kleidung muss tatsächlich für Zuhause bequem sein. Die ganze Zeit Home-Office wäre nichts für mich. Im Moment kann ich mir aussuchen, ob ich von Zuhause arbeiten möchte. Und das ist schön so. Wenn mir die Decke auf den Kopf fällt, fahre ich wieder zur Arbeit :).

    Liebe Grüße
    Alice (https://www.miss-alice.net/)

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Vielen Dank für Deinen Kommentar liebe Alice. Es ist schön, dass Du die Wahl hast zwischen Büro vor Ort und Homeoffice. Ist bei mir auch so. Aber die Kontaktmöglichkeiten sind noch sehr eingeschränkt.

      Antworten
  20. Traude+"Rostrose" sagte:

    Liebe Sabine,
    vielleicht sollten wir Wladmir mit blauem Dampf einnebeln? Ich fürchte aber, selbst DAS würde ihn nicht sanftmütiger machen. Ich habe mir auch schon überlegt, ob es helfen könnte, wenn ihm die ganze Welt liebevolle Gedanken schickt – denn ich glaube, ein Mensch, der so kalt und emotionslos mit Menschenleben und selbst mit seinem eigenen Volk umgeht, hat noch nie Liebe erfahren, geschweigedenn Liebe gegeben. Möglicherweise würde ihn diese neue Erfahrung umwerfen? Aber es würde wohl den meisten schwer fallen, ihn mit liebevollen Gedanken zu überfluten – mir natürlich auch…
    Dein Homeoffice-Outfit gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. Wenn man ein gutes Verhältnis zur Kollegenschaft hat, kann ich mir auch vorstellen, dass sie einem nach einiger Zeit abgehen. Für mich wäre Homeoffice früher die Idealversion gewesen, leider spielte es das damals noch nicht, und inzwischen bin ich heilfroh, dass ich nicht mehr arbeiten muss – auch nicht in Homeoffice ;-).
    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!
    Alles Liebe, Traude
    PS: Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bahnstrecke zwischen Kiel und Prag sehr schön ist – sehr viel traumhafte Landschaft!

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Ach liebe Traude, es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn….
      Ich glaube Dir gern, dass Du froh bist, nicht mehr arbeiten zu müssen. Irgendwann ist es auch mal gut :)

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  21. Miras_world_com sagte:

    Wie schön das Arbeiten von zu Hause ist, man wird bequemer und mit der Zeit auch bisschen… fauler. Zumindest wäre das bei mir so. Ich bin froh, dass ich alle paar Tage raus muss. So bin ich disziplinierter. Und mein Jogger hat auch dann frei 😄 Liebe Grüße!

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  22. Anna sagte:

    Hallo Sabine, kann ich gut nachvollziehen, man fühlt sich irgendwie ausgelaugt. Bin derzeit 2 Tage im Homeoffice und 2 Tage vor Ort. Bis Mai war ich nur einen Tag vor Ort. Mal sehen, was ab Oktober kommt. Sei froh, dass Du so ein richtig ausgestattetes Heimbüro hast, bei uns ist Mobiles Arbeiten angesagt, habe nur Laptop und Diensthandy von der Firma, klappt aber ganz gut, allerdings im Wohnzimmer, da nicht ein extra Raum fürs Arbeiten. Schlafzimmer zu klein. Finde Homeoffice insofern angenehm und vorteilhaft, da ich die Fahrerei in die Stadt nicht habe und zuhause wirklich nur die reine Arbeitszeit, Laptop zugeklappt, Feierabend.👍 Das Arbeiten zuhause hat sich bei uns eigentlich bewährt, einen Tag vor Ort würde mir reichen. Zuhause bin ich viel entspannter, weniger Stressgefühl. Mit Kollegen über Videokonferenz oder WhatsApp-Gruppe im Austausch.
    Was einen zermürbt, sind die vielen Krisen jetzt, der schreckliche Krieg und die insgesamt unsichere Lage und Klimawandel bringen uns zum Nachdenken, gut wenn wir uns so gut es geht, ablenken mit schönen Dingen. Die Arbeit lenkt mich auch ein wenig ab😀 Tolles Blau was du da trägst👌
    Liebe Grüße Anna

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Vielen Dank für Deinen Kommentar liebe Anna. Es ist bei mir ähnlich. Ich arbeite gern im Homeoffice, da ich hier wesentlich mehr Ruhe habe als im Büro. Ab und zu muss der persönliche Kontakt zu den Kollegen aber sein. Die Krisen drumherum finde ich viel schlimmer. Allein der Aspekt, dass die Energiekosten bis ins Unermessliche steigen, macht mir Angst. Und der Krieg in der Ukraine erst recht.

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