Mein Garten ist ein Insektenhotel

Mein Garten ist ein Insektenhotel

Mein Garten ist ein Insektenhotel

Hast Du es auch schon bemerkt? Es verschwinden immer mehr Insekten in unserem Umfeld. Seit 1989 ist der Bestand an Insekten in einigen Bundesländern um bis zu 80 Prozent zurückgegangen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Kindheit in den 70er Jahren. Sobald wir im Garten waren summte und brummte es ohne Ende. Das Haus war im Sommer (leider) voller Fliegen, weil immer die Tür zum Hof offen stand. Kam man von einer Autofahrt zurück klebten gefühlte Millionen Insekten an der Frontscheibe.

Und heute? Es ist erschreckend ruhig geworden in der Natur. Wo sind all die Brummer hin? Der Mensch hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer mehr einbetoniert. Naturlandschaften wie Moore und Hochmoore sind verschwunden. Die Wälder bestehen zum großen Teil aus Monokulturen wie Fichten. Diese sind sehr anfällig, so dass sich nur der Borkenkäfer über die Bäume hermacht. In der Landwirtschaft werden zu viele Pestizide eingesetzt. Es gibt kaum noch Wiesen mit Wildblumen.

Keine Chance für Insekten

Mein Garten ist ein Insektenhotel

Werden Schottergärten bald verboten?

In vielen privaten Gärten wächst kaum ein Grashalm. Stattdessen werden sie mit Schotter und Steinplatten zugepflastert. So haben Insekten keine Chance, Nahrung zu finden. In Baden-Württemberg wird bereits darüber nachgedacht, solche Schottergärten zu verbieten. Die Änderung des Naturschutzgesetzes zum Artenschutz ist bereits in Planung. Einen interessanten Artikel dazu findest Du HIER beim SWR.

Auch der NABU weist bereits seit ewigen Zeiten auf den Rückgang der Fluginsekten hin. Welche dramatischen Auswirkungen das hat kannst Du HIER nachlesen. Sterben die Insekten, müssen Vögel und andere Tiere hungern.

Dabei ist es gar nicht so schwer, seinen Garten insektenfreundlich zu gestalten. Selbst wer keinen Rasen mag, sondern lieber Schotter, kann insektenfreundliche Pflanzen in den Garten setzen. Der NABU hat eine Auflistung von Pflanzen für den Insektengarten ertstellt.

Der Schmetterlingsbaum ist für viele Insekten eine Nahrungsquelle

Mein Garten ist ein Insektenhotel

Als wir vor 17 Jahren unseren Garten direkt gegenüber unseres Hauses pachteten (der Garten gehört nicht mit zum Eigentum) wollte ich unbedingt einen Sommerflieder (auch Schmetterlingsbaum genannt) haben. Ich liebe Schmetterlinge – wie man es an meinen T-Shirt sieht. Diese Pflanze lockt nicht nur Schmetterlinge an, sondern viele andere Fluginsekten wie Bienen, Hummeln Wespen und Hornissen. Da spielen sich manchmal echte Dramen ab. Vor einigen Jahren beobachtete ich, wie eine Hornisse eine Wespe angriff und tötete. Hornissen haben Wespen anscheinend als Leibspeise. So ist halt die Natur.

Mein Garten ist ein Insektenhotel

Unser Garten ist im Großen und Ganzen recht naturbelassen. Natürlich wird der Rasen gemäht und “Unkraut” gezupft, wenn es zu viel wird. Sonst hätten wir mittlerweile einen Urwald. Und die Nachbarn finden unkontrollierten Wildwuchs auch nicht so prickelnd.

Es gibt einige Planzen und Sträucher, die ich heute nicht mehr einpflanzen würde. Immerhin blüht der Lorbeerbaum im Frühjahr, trägt im Herbst Beeren, und es haben sogar schon Amseln darin gebrütet. Hortensien bilden zum Beispiel keine echten Blüten (außer Rispenhortensien). Sie sind also als Nahrung für Insekten nicht geeignet. Mit ihren Scheinblüten locken sie jedoch Insekten an. Da Hortensien meine Lieblingspflanzen sind möchte ich darauf nicht verzichten. Es sind ja genug andere Pflanzen für die Insekten vorhanden. Und ein guter Platz zum Verweilen ist eine Hortensie allemal.

Mein Garten ist ein Insektenhotel

Mein Garten ist ein Insektenhotel

Stockrosen, Hibiskus, Lavendel und Phlox dürfen in einem insektenfreundlichen Garten natürlich nicht fehlen. Auf meinem Rasen dürfen Löwenzahn, Klee und Gänseblümchen wachsen. Mir ist es einfach zu mühsam, Unkraut zu stechen. Was ist überhaupt Unkraut? Eine Erfindung des Menschen, oder?

Mein Garten ist ein großes Insektenhotel. Gerade jetzt im Sommer blüht alles so schön. Ich kann mich gar nicht daran satt sehen.

Meinen Juli-Urlaub verbrachte ich allerdings nicht überwiegend im Garten  – wie HIER berichtet. Stattdessen war ich mit meinem Mann auf der Schwentine paddeln oder mit dem Enkel unterwegs. Aufregend war die Hochzeit unseres Sohnes. Für eine Tasse Kaffee auf der Terrasse bleibt immer Zeit. Das fühlt sich schon an wie ein kleiner Urlaub zwischendurch.

Mein Garten ist ein Insektenhotel

42 Kommentare
  1. Tina von Tinaspinkfriday sagte:

    Guten Morgen Sabine, ja ich verstehe dass Du Dir Gedanken machst. Hier haben wir einen totalen Wildwuchsgarten und bei Sarah der gepflegte Rasen. So haben wir alle was davon. Bei uns kreucht und fleucht es und ich würde sagen hier sind sehr viele Insekten zu Gange. Aber wir haben hier unheimlich viele zugepflasterte oder mit Steinen versehene “Gärten” und der Stadtteil nennt sich Gartenstadt!
    Ich könnte das Verbot verstehen. Für trieste Ecken hat Göga sogar Pflanztaschen bestückt. Die hängt man z.B an Zäune oder Mauern. Die müsste ich echt mal zeigen.
    Damit kann man auch gut etwas tun.
    Euer Garten ist klasse!
    Liebe Grüße Tina

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  2. Fran sagte:

    Ich habe zwar keinen Garten mehr, sondern nur noch eine Terrasse und einen Balkon, aber hier blüht und summt es trotzdem :-)
    Schottergärten finde ich doof. Und ich fürchte, so pflegeleicht wie sie aussehen sind sie nicht. Ich hatte im Riesengarten einen Kiesweg… danke auch. Nie wieder. Nicht erlaubt sind Schottergärten übrigens schon in sehr vielen Neubaugebieten. Das funktioniert über den Bebauungsplan. Aber Schottergärten sind das eine, der Pestizideinsatz in der Landwirtschaft, der dafür sorgt, dass auf den Feldern bloss nicht anderes blüht als das, was da wachsen soll, ist das andere. Da gehen halt auch riesige Blühflächen verloren.
    Liebe Grüße
    Fran

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    • Sabine Gimm sagte:

      Die Regelung über den Bebauungsplan in Neubaugebieten finde ich gut. Bei uns wurden die Landwirte dazu verpflichtet, auf dem Acker einen Streifen von 50 cm nicht zu bewirtschaften und somit Ausgleichsflächen für Insekten zu schaffen. Saaten für Wildblumen werden verteilt. Das ist immerhin ein Anfang.

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  3. Tiger sagte:

    Es stimmt was Du sagst, und ja, der Rückgang ist ja seit Jahren schon. Leider.

    Solche Blenderpflanzen kämen bei mir auch nicht in Frage. Viele Menschen lieben ja gefüllte Blüten (Blender), die sind aber nun mal nichts für Insekten.

    Ich habe ausschließlich blühende Kräuter auf dem Balkon, gut für Insekten und für uns auch! (Ernte) ;-))

    Liebgrüße,
    Tiger
    🐯

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    • Sabine Gimm sagte:

      Die “Blender” sind aber sehr hübsch liebe Rita. Ich denke, die Mischung macht’s. Rosen dürfen bei mir im Garten nämlich nicht fehlen. Ich würde daher nicht alles verbannen.

      Auf dem Balkon muss man sich schon entscheiden, da der Platz ja begrenzt ist.

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  4. Vera Wolf sagte:

    Guten Morgen Sabine,
    Du hast vollkommen Recht mit Deinen schönen Pflanzen und Bäumen.
    Wir haben auch 2 Sommerflieder im Garten. Vor Jahren waren diese Blügten voll mit Schmetterlingen, heute
    verirrt sich mal so einer darauf. Es ist schon schlimm. Auf unserem Balkon verzichten wir seit ein paar Jahren auf
    Geranien . Da gehen keine I’nsekten dran. Haben auchKräuter wie Lavendel und Blumen, die gerne von
    Insekten angeflogen werden, auf dem Balkon.
    Mit den Schotterflächen sehe ich das sehr besorgniserregend. Bei uns in der Siedlung sieht es teilweise sehr
    steril aus. Manche Eigentümer haben im Vorgarten und eine Fläche, welche etwas größer als ein Badelaken ist.
    Und wo vorher etwas Rasen wuchs, sind jetzt alles Steine.Außerdem heizen sich diese Flächen im Sommer viel
    eher zwischen den Häusern auf als etwa eine Rasenfläche. Von mir aus könnten sie diese Sache auch in NRW ver-
    bieten.
    Schönen Sonntag und viele Grüße
    Vera.
    PS: Wir wollten auch schon mal in unserem Urlaub auf der Schwentine paddeln o.ä., aber da war das Wetter nicht
    dementsprechend

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    • Sabine Gimm sagte:

      In den letzten zwei “Dürrejahren” kamen sehr wenig Schmetterlinge. In diesem Jahr ist der Schmetterlingsbaum voll.

      Paddeln Auf der Schwentine sollte unbedingt bei Deinem nächsten Besuch nachgeholt werden. Es ist dermaßen entspannend. Erholung pur.

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  5. Susi sagte:

    Wie toll! Wir haben auch einen Naturgarten (allein schon, weil hier niemand Rasen mähen mag!) und ich versuche mich seit Jahren an einer Wildblumenwiese. Klappt leider nicht, der Boden ist nicht mager genug. Aber ansonsten darf hier auch viel blühen … ob es reicht? Ich bezweifle es. Der viele Mais, die Monokulturen … schlimm! Aber klar, ich verstehe auch die Gründe dafür.

    Liebe Grüße!

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  6. Ines sagte:

    Schottergärten sind Gärten aus der Hölle. Ich liebe Schmetterlingsflieder und Hibiskus. Schmetterlingsflieder gedeiht hier leider nicht gut und der Hibiskus ist von innen heraus verfault. Aber es gibt ganz viel Lavendel für die Insekten und blühenden Oregano und Wildblumensaatmischungen. Auch die Blüten des Liebesperlenstrauchs lieben die Hummelm. Insekten finden hier eine ganze Menge – trotz meiner wassermengenverschlingenden Hortensien.

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  7. Grit sagte:

    Hallo Sabine,
    die sterilen Schottergärten finde ich grausam, genauso wie eine total cleane Inneneinrichtung. Bei uns wird tatsächlich auch gelebt, innen wie draußen und da spielt Farbe eine Rolle. :) Bei meiner Gartenrunde heute Morgen, summte und brummte es aus allen Ecken, der Lavendel ist voller dicker Hummeln und Kohlweißlingen. Ebenso konnte ich das Tagpfauenauge entdecken. Wir haben ganz viel insektenfreundliche Pflanzen aber Hortensien und Co. dürfen auch nicht fehlen. Nach unserem Urlaub gibt’s auch ne’ Menge Unkraut ;). Herzliche Sonntagsgrüße, Grit.

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    • Sabine Gimm sagte:

      Die dicken Hummeln mag ich total gern liebe Grit. Ich wohne halb ländlich. Hier fliegt tatsächlich noch einiges herum. Bei uns auf der Ecke gibt es jedenfalls keine Schottergärten.

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      • Grit sagte:

        Wir wohnen auch ländlich und hier gibt es auch noch viele Obstbäume sowohl auf unserem Grundstück als auch bei den anderen Nachbarn. Das Leben auf dem Land ist also nicht mit dem in der Stadt vergleichbar, sowohl im positiven wie auch im negativen Sinne. Alles hat so seine Vor- und Nachteile.

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  8. Andrea sagte:

    Schmetterlingsflieder und Hibiskus dürfen hier auch nicht fehlen. Ich mag meinen blühenden Garten und hier summt es den ganzen Tag. Ich bin auch zu beschäftigt zum Unkrautstechen, entsprechend sieht der Rasen aus. Aber das ist ok, schon wegen der Kaninchen, die dort ihr Gehege haben, wird das nie ein richtiger Zierrasen ;)
    Schottergärten sind in BW schon lange nicht mehr erlaubt als Neuanlage. Wobei es sicher nicht besser ist, was einige so auf ihren Rasen sprühen, damit der unkrautfrei bleibt. Ich würde mich außerdem freuen, wenn einige Städte und Gemeinden öffentliche Plätze weniger zubetonieren würden. Das wäre sicherlich auch hilfreich.Aber ich will mal nicht meckern, hier am See wird schon einiges dafür getan, dass alles blüht und grünt. Da haben andere Orte deutlich mehr Beton.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  9. Nadine sagte:

    Euer Garten sieht traumhaft aus, liebe Sabine. Kein Wunder, dass sich da Insekten sehr wohl fühlen. Auch wenn unser Garten nicht so perfekt gepflegt wie Eurer ist, mangelt es bei uns auch nicht an Insekten;-) Schottergärten finde ich auch furchtbar.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend!
    Nadine

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  10. Bärbel sagte:

    Ich merke es an meiner Windschutzscheibe – da klebt viel weniger, als noch vor Jahren. Trotzdem halte ich nichts von Verboten. Davon gibt es schon genug. Das muss doch auch anders gehen! Schottergärten finde ich auch ganz fürchterlich. Auf der Seite “Gärten des Grauens” sind echt gruselige Exemplare zu sehen. Ich hasse übrigens diesen eingekerkerten Vertikalschotter! Aber wenn jemand das schön findet oder sich aus anderen Gründen sowas baut – dann soll er doch wegen mir seinen Schotter haben. Ich mache in meinem Garten ja auch was ich will und lasse mir nicht reinquatschen.

    Bei mir gib es eine Ecke mit einer “Bienenweide” und dazu noch ein Hochbeet voll von Blumen, die hintereinander blühen, um den geflügelten Nützlingen eine Freude zu machen. Schmetterlinge, Bienen und Hummeln tummeln sich dort, aber auch Scharen von schwarzen Blattläusen, die wiederum die Marienkäfer gerne mögen. Bei mir können sich alle austoben :)

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    • Sabine Gimm sagte:

      Jeder soll seinen Garten so gestalten wie er ihn persönlich schön findet. Verbote bringen meistens nichts. Aber bitte dann auch in die Umwelt denken und entsprechende Pflanzen aufstellen. Gegen die Blattläuse komme ich auch nicht an. Insektizide dagegen spritze ich nicht.

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  11. Heidi-Trollspecht sagte:

    Ich freue mich über die vielen schönen Blumenbilder. In eurem Garten würde ich mich auch wohl fühlen :-)
    Wir haben auf unserem Balkon auch einige Pflanzen die bei den Insekten sehr beliebt sind. Aber wir stellen auch fest, dass es immer weniger Insekten gibt. Wir freuen uns über jeden Fluggast … sogar über die Wespen ;-)
    Den Schmetterlingsbaum finde ich auch toll. Wir hatten mal einen kleinen Baum im Topf – und damals auch einige Schmetterlinge zu Besuch.

    Ich wünsche dir eine schöne Woche. Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

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  12. sunny sagte:

    Bei uns gibt es tatsächlich auch noch recht viele Insekten. Aber in der Tat nicht mehr so viele, wie noch vor 30 Jahren. Sowohl was die Anzahl als auch die Sorten angeht. Deshalb gibt es natürlich auch weniger Vögel, ganz klar. Die müssen ja auch was essen. Wir hatten letztes Jahr das Bienen-Volksbegehren hier in Bayern..
    Einen tollen Blühgarten hast Du, Sabine. Bei der Bine will man einfach Biene sein. :-)
    BG Sunny

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  13. HappyFace313 sagte:

    :-) Liebe Sabine,
    ich finde es toll, dass Du Deinen Garten Insekten-freundlich angelegt hast. Bekannte haben einen Garten mit ganz viel Lavendel, der fast naturbelassen wird. Wenn ich mal dorthin komme, dann summt und brummt es dort wie wild. Ich könnte Stunden verweilen, dem Brummen lauschen und den Viechern zuschauen, wie sie von einer Blüte zur nächsten fliegen. Herrlich!
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

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  14. miras_world_com sagte:

    Da wir jedes Jahr uns über jede Menge Insekten erfreuen dürften, war ich überrascht, dass meine Freundin keine in Ihren Garten hatte. Sie hat auch ein Insekten Hotel gebastelt um die Tierchen zu locken. Liebe Grüße!

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  15. Claudia sagte:

    Wie schön! Toll, dass du unsere Welt und unsere Tiere so großzügig unterstützt!
    Wir haben einen blütenreichen Staudengarten angelegt. Die Bienen und Insekten kamen von selbst. Wir haben sogar ein Insektenhotel in unserem Garten! Gerade Bienen und Hummeln sind ja unglaublich wichtig für unser Ökosystem! Und was wäre ein Garten ohne Vögel. Wir haben Nistkästen, Vogelhaus und Futtersäule und unser Garten ist voller Vögel! Wunderbar!
    Ich denke jede kann etwas dagegen tun und im Garten ein schützendes Zuhause und reichlich Nahrung für die Bienen/ Insekten / Vögel bieten.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  16. Maren von farbwunder-style sagte:

    Liebe Sabine, Ihr habt einen tollen Garten! Nicht nur, dass die Vielfalt der Pflanzen insektenfreundlich ist, sondern es ist doch auch sooo viel hübscher als langweilige Eintönigkeit, Steine oder Blumenrabatten. Sogar im Münchner Rathaus haben sie jetzt statt der Geranien “bienenfreundliche” Blumen in die Kübel gepflanzt, na, geht doch. Ich find’s klasse, dass Du das in Deinem Post beschreibst, wie wichtig bestimmte Pflanzen sind und was jeder tun kann. Selbst auf dem Balkon. Es stimmt, es fliegt immer weniger umher…
    Liebe Grüße, Maren

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  17. Julia sagte:

    Was schön aussieht ist leider oft nicht optimal für Insekten. Allen voran der Sommer- oder Schmetterlingsflieder. Er stammt ursprünglich aus China und verdrängt inzwischen durch seine starke Ausbreitung heimische Pflanzen, was sich wiederum negativ auf die heimische Insektenwelt auswirkt… Gerade für die Raupen der Falter, die er anlockt, bietet er überhaupt keine Nahrung. In der Schweiz steht er deshalb schon auf der schwarzen Liste. Tja, nicht alles Gold was glänzt…. leider. Also lieber Sanddorn, Holunder, Besenginster, Färber-Ginster, Felsenmispel, Zimt-Rose oder andere Wildrosen-Arten als Alternative pflanzen. Liebe Grüße Julia

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  18. Alice sagte:

    Unkraut ist wieder so ein typisch deutsches Wort. Für mich heißt Unkraut, Pflanzen, die an Stellen wachsen, wo ich sie nicht haben möchte. Jede heimische Pflanze ist wichtig, egal ob ich sie mag oder nicht. Öffentliche “Grünflächen” dürften ruhig naturbelassener sein. Aber leider wird jede Wildblumenwiese auf öffentlichem Grund hier abgemäht.
    LG
    Alice

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