Sabine-Gimm-Homeoffice

Arbeiten im Homeoffice – pro und contra

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My Home is my Castle? Das war gestern. Heute arbeiten immer mehr Menschen zu Hause statt im Büro – zumindest zeitweise.

Dann müsste es wohl eher heißen

“My Home is my Office.”

Ich habe das große Glück, dass ich an einigen Tagen in der Woche von daheim arbeite. In Zeiten vollgestopfter Straßen und Autobahnen kann das ein großer Segen sein. Aber das Arbeiten im Homeoffice bringt auch einige Nachteile mit sich.

Arbeiten im Homeoffice

Telearbeit – Fluch oder Segen?

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Wenn ich daran denke, wie mühsam es früher war. An Telearbeit oder Homeoffice war gar nicht zu denken. Weil es die Möglichkeit schlichtweg nicht gab. Der Büroarbeitsplatz befand sich grundsätzlich in der Firma vor Ort. In seltenen Fällen nahm man sich mal eine Akte mit nach Hause.

Dank der fortgeschrittenen Technik unterscheidet sich das heutige Homeoffice kaum noch vom Büro im Unternehmen. Aber das ist nicht immer nur von Vorteil. Die Kommunikation findet nun mal im Büro vor Ort statt. Daher ist es wichtig, den Kontakt zu den Kollegen zu halten. Klar, per Telefon, Skype oder Mail lässt sich einiges klären. Ich finde dennoch, nichts geht über ein persönliches Gespräch. Außerdem ist man zu Hause leicht geneigt, ständig im Einsatz zu sein. Es gehört eine große Portion Disziplin dazu, zwischen Arbeit und Privatleben zu unterscheiden.

Dennoch: Hätte ich vor 25 Jahren schon die Möglichkeit gehabt, im Homeoffice zu arbeiten, wäre es mit der Jobplanung vielleicht anders verlaufen. Ich war viele Jahre nicht berufstätig, weil die Kinder einfach nicht untergebracht werden konnten. Eine Ganztags-Kita gab es zu der Zeit nicht, eine Tagesmutter konnte ich mir nicht leisten.

Das passt so gar nicht mehr in die heutige Familienplanung. Ich kenne kaum eine junge Mutter, die länger als ein Jahr in Elternzeit zu Hause ist. Und gerade für junge Familien ist das Homeoffice ein Segen.

Homeoffice – pro und contra

Vorteile

  • kurze Arbeitswege
  • familienfreundlich
  • flexible Arbeitszeiten

Nachteile

  • kein persönlicher Kontakt zu Kollegen und Arbeitgeber
  • oft keine Differenzierung zwischen Arbeitsplatz und Privatsphäre

Wie man es auch nimmt. Für viele Arbeitnehmer ist der Heimarbeitsplatz ein Gewinn, vor allem ein Zeitgewinn. Wichtig dabei ist, dass man den Anschluss nicht verliert, mit Kollegen und Arbeitgeber persönlich in Kontakt bleibt. Die Vorteile überwiegen bei weitem.

Kannst Du auch von zu Hause arbeiten? Wenn ja, würde es mich brennend interessieren, wie das bei Dir abläuft.

38 Kommentare
  1. Nova sagte:

    Rückblickend auf Deutschland hatte ich auch das Glück von zu Hause arbeiten zu können d.h. wir hatten das Büro, abgetrennt vom privaten Bereich mit im Haus. Ich fand es ganz gut und durch getrennte Telefonnummer, Eingänge und Anrufbeantworter konnte man dann auch wirklich trennen. Das war mir auch sehr wichtig eine Abgrenzung zu finden, gerade am Sonntag der mir “heilig” war. Klar, wenn einen dann ein Mandant zufällig auf dem Hof “erwischt” hat dann hat man ihn nicht einfach stehen gelassen. Kontakte zu den Mandanten bestanden mehr darin die Buchhaltungen wieder hinzubringen oder Dinge durch zu sprechen.

    Heute ist es mittlerweile, neben den Auswärtsarbeiten, dann mehr oder weniger ein 365 Tage Job an dem man zu Hause erreichbar ist, aber das habe ich mir ja so ausgesucht.

    Wünsche dir liebe Sabine einen schönen Wochenstart und sende liebe Grüsse rüber

    N☼va

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    • Sabine Gimm sagte:

      Das klappt natürlich gut, wenn man selbständig ist. Ansonsten würde ich es immer vorziehen, nicht in der Nähe vom Arbeitgeber zu wohnen. Der hat Dich dann dauernd am Schlawickel.

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  2. Tiger sagte:

    Herr Brummel arbeitet gelegentlich auch remote. Das hat Vorteile, wenn er hier im Wohnort Termine wahrnehmen muß oder wenn er morgens sieht, daß der Zug ausfällt 🙄, sich verspätet oder….oder… usw usw.

    Aber den Großteil ist er vor Ort in “der Firma”. Ja, der persönliche Kontakt mit den Kollegen ist wichtig, auch wenn es inzwischen ziemlich ” nervig” ist bei denen, lokal gesehen, da alles zum riesigen Großraumbüro wurde. Schrecklich!
    Das war mal anders und besser und somit gesünder.
    Das drängt natürlich viele regelrecht raus und mehr und mehr zum remote arbeiten.

    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

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    • Sabine Gimm sagte:

      Wenn der Zug ausfällt, ist das natürlich Mist. Insofern kann Dein Mann froh sein, wenn er die Möglichkeit hat, zu Hause zu arbeiten. Ich selbst habe ebenfalls eine Zeit lang in einem Großraumbüro gearbeitet – mit viel Telefonie. Das war nicht so schön. Oft stressig und laut. Da ging leider nichts im Homeoffice.

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  3. Manuela Krämer sagte:

    Liebe Bine,
    ich arbeite seit 2001 im Homeoffice, weil ich mich als Texterin selbstständig gemacht habe. Meine Kunden besuche ich ab und zu gerne, doch die meiste Kommunikation läuft über E-Mail, Telefon und Skype. Ich bereue nichts, doch als “Working-Mum” zu Hause muss man besondere Skills beherrschen: Organisation, Zeitmanagement, Planung und ein striktes “sich an Pläne halten und nicht Einkaufszettel während der Arbeitszeit schreiben” :) Nicht den diversen Ablenkungen zu verfallen, fällt mir heute noch schwer. Doch dennoch gefällt mir mein Homeoffice: Wenn das Kind nach Hause kommt, habe ich eine gesunde Pause mit einer leckeren warmen Malzeit selbstgekocht. Als das Kind klein war, konnte ich mit ihm tagsüber auch die schönen Kindergarten-Termine (basteln usw.) wahrnehmen, ich kann tagsüber die Sonne genießen und dafür abends weiter arbeiten, mein Kaffee schmeckt genau richtig gut (da selbstgebrüht), mein Zimmer ist so eingerichtet, wie es mir passt, ich kann so angezogen arbeiten, wie ich will (Schlabberl-Look, Kuschelsocken? Sieht ja keiner! :) )… Diese Freiheiten sind für mich immer noch echte Highlights im Homeoffice!
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Deinem Homeoffice,
    Manuela

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    • Sabine Gimm sagte:

      Dankeschön liebe Manuela. Dann bist Du Dein eigener Chef. Das ist natürlich äußerst angenehm. Ich finde es ebenfalls praktisch, dass ich mich nicht ständig in Schale schmeißen muss, wenn ich im Homeoffice arbeite. Einfach nur dicke Socken anziehen und gut ist es :)

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  4. Christa Jäger sagte:

    Liebe Sabine,

    die Vor- und Nachteile der Arbeit im home office hast du gut aufgezeigt.
    Für viele, insbesondere für Mütter, kann diese sehr von Vorteil sein, da sie flexibler handeln können, wenn es rund im die Kiddies, die aber trotzdem betreut werden müssen, mal brennt.
    Allerdings muss man beim Arbeiten von zu Hause aus auch konsequent sein und darf sich nicht ablenken lassen.

    Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche
    Christa

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  5. Margot E. sagte:

    Liebe Bine,
    da hast du vollkommen Recht mit den Vor- und Nachteilen beim Home Office. Ich nutze es aber oft sehr gerne, um meine Kinder als Großmarkt zu unterstützen. Oft sind die Enkelkinder krank und die Kinder stehen vor einer großen Herausforderung. Da springe ich gerne ein und nutze meine Freiheit beim Home Office.
    Einen schönen Start in die Woche,
    Margot

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  6. Aus dem Leben der Karoline sagte:

    Hallo Sabine,
    ich habe auch das Glück,manchmal von zuhause arbeiten zu können. Hat Vor sowie Nachteile. Ich liebe ja den direkten Austausch. Klappt einfach schneller, und möchte ja auch am Liebsten von Gesicht zu Gesicht, Probleme lösen. Ich nehme mir auch immer vor, trotz Homeoffice mich so zurecht zumachen, als ob ich zur Arbeit gehe :).

    Viele liebe Grüße, Karoline

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    • Sabine Gimm sagte:

      Wenn es “echte” Probleme gibt, bin ich auch lieber im Büro als zu Hause. Für den Fall, dass ich unerwartet ins Büro muss mache ich mich ebenfalls zurecht. Mit Schminke und allem Drum und Dran.

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  7. Rena sagte:

    Liebe Sabine, da bin ich bei Dir. Ich arbeite normalerweise einmal in der Woche vom Home Office aus, aber ist für mich auch absolut ausreichend, da ich viel lieber vor Ort in der Firma bei den Kollegen bin, obwohl ich daheim ein eigenes Büro als Home Office habe, mit 2 Bildschirmen :)
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

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  8. Fran sagte:

    Ich habe einige Jahre teilweise im Homeoffice gearbeitet und nein danke, ich möchte das nicht mehr. Das läuft dann doch in der Regel darauf hinaus, dass man “mal eben” alles andere nebenbei erledigt, was so getan werden muss, von Kinderbetreuung über Kochen und Haushalt bis zum Einkaufen. Geht ja alles, man ist ja zuhause. Und die Pakete der Nachbarn, die kann man doch bittedanke auch noch annehmen. Nö, nicht meins. Gerade mit Kindern ist die Trennung von Beruflichem und Privatem dann irre schwierig und letztendlich sitzt man abends um zehn am Schreibtisch und holt auf, was man über Tag nicht geschafft hat.

    Abgesehen davon hat mich das Homeoffice, weil ich das eben genauso wie oben beschrieben gehandhabt habe (und das eine Zeitlang toll fand) damals meine Führungsposition gekostet.

    Ich finde es toll, dass sich durch die Distanz, die ich heute habe, Berufliches und Privates ganz automatisch trennen. Und ich genieße es, in der Redaktion eben nur die Redakteurin zu sein und nicht noch nebenbei die Köchin, die Hausaufgabenhilfe, das Taxi etc. Wenn ich ganz viel Ruhe zum Schreiben brauche, mache ich das manchmal noch zuhause, weil es hier einfach ruhiger ist als im Büro. Aber das ist eine Ausnahme. Abgesehen davon geht das mit mittlerweile erwachsenen Kindern sehr gut.

    Für mich war das Homeoffice also keine gute Lösung. Das ist aber wohl bei jedem anders. Hängt eben auch von der Fähigkeit ab, sich abzugrenzen. Und die war bei mir wohl nicht so ausgeprägt.

    Liebe Grüße
    Fran

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    • Sabine Gimm sagte:

      Da gebe ich Dir absolut Recht. Wenn es darauf hinausläuft, dass man sich wie eine Krake fühlt und nicht weiß, was man zuerst und zuletzt machen soll, ist das Homeoffice nichts. Es muss schon gewährleistet sein, Beruf und Privatleben zu trennen. Insofern bist Du jetzt wohl besser dran.

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  9. Nessy Wagner sagte:

    Liebe Sabine! Ein sehr interessanter Vortrag, der auch für mich wichtig ist! ich schreibe aktuell auch viele Artikel – natürlich zuhause …Dein neuer Blog ist super schön! Viel Spaß und Erfolg damit! Alles Liebe, Nessy

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  10. Tina von Tinaspinkfriday sagte:

    Liebe Sabine, ich kann nicht im Homeoffice arbeiten. Ich gehe immer in due Praxis.
    Sarah arbeitet oft 2-3 Tage pro Woche im Homeoffice und spart sich den langen Weg. Das klappt super, da sie ja noch kinderlos ist und kaum abgelenkt wird.
    Liebe Grüße Tina

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  11. Sunny sagte:

    Mein Arbeitsweg hat sich seit 4 Jahren verlängert. Wir sind ans andere Ende der Stadt gezogen. Deshalb den Job wechseln ist für mich keine Option. Um 8 h zu “machen” bin ich von 7.15h bis mindestens 18.15h aus dem Haus. 3 Std. Fahrzeit. Wenn alles glatt läuft. Dienstag habe ich die letzten 20 Jahre frei.
    Seit geraumer Zeit arbeite ich Freitag (da hab ich eh nur 4h) von zu Hause aus. Als Vorgesetzte ist das geraden noch eine Menge an Stunden, die sich mit meinen Aufgaben und Tätigkeiten vereinbaren lassen. Denn sonst ist einfach meine Anwesenheit gefragt.
    BG Sunny

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  12. Claudia sagte:

    Ich kann zu diesem Thema nicht viel sagen, weil meine Arbeit anders ist.
    Ich unterrichte zu Hause, aber auch bei Firmen und privat bei meinen Schülern. Wenn es anders wäre, denke ich, würde ich es vorziehen, außerhalb des Hauses zu arbeiten, wie ich in der Vergangenheit immer gearbeitet habe, ich brauche Kontakt zu Kollegen.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  13. Nadine sagte:

    Liebe Sabine,
    ich bin selbständig und genieße mein One-(Wo)man-Home-Office sehr, da es für mich eine wunderbare Möglichkeit bietet, meine beiden Seiten auch im Alltag auszuleben. (Wie Du weißt, lebe ich ja nicht ständig als Frau, so habe ich aber die Möglichkeit, den Tag sehr oft als Nadine zu verbringen.)
    Natürlich hat alles seine zwei Seiten. Wie Du richtig schreibst, ist die Differenzierung zwischen Privatsphäre und Arbeitsplatz schwierig und so sitze ich auch oft am Wochenende hinter dem PC. Der persönliche Kontakt zu Kollegen fehlt mir weniger, da ich ohnehin öfter unterwegs und damit unter Leuten bin.

    Liebe Grüße aus dem Home-Office,
    Nadine

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    • Sabine Gimm sagte:

      Wenn man selbständig ist, ist natürlich manches leichter zu händeln. Du musst Dich vor niemandem rechtfertigen. Auch Beschäftigte arbeiten oft am Wochenende. Insofern gut, wenn es dann von zu Hause geht.

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  14. Natascha sagte:

    Liebe Sabine,
    ich bin selbständig und unselbständig tätig. Arbeite im Home-Office und Vorort beim Kunden bzw. bei meinen Arbeitgeber. Ich mag die Flexibilität! Muss aber zugeben, dass ich zu Hause intensiver arbeite. Im Büro sind ständig Meetings, Gespräche mit den Kollegen oder sonstige Ablenkungen. Trotzdem mag ich den Austausch. Solange ich weiß, dass ich die verlorene Zeit in Ruhe im Home-Office wieder aufholen kann :-)
    LG Natascha

    Antworten
  15. Simone sagte:

    Ich habe das große Glück, dass ich mir meine Zeit selbst einteilen kann und auch darüber entscheiden kann, ob ich von zuhause aus oder im Büro arbeite. Dadurch kann ich meinen Job super mit meiner Familie in Einklang bringen. Einen kleinen Nachteil hat die Sache aber auch. Wie du bereits erwähnt hast, ist mit der räumlichen und zeitlichen Flexibilität, auch eine Abgrenzung zwischen Freizeit und Arbeitszeit schwierig, wodurch eine ständige Erreichbarkeit irgendwie erwartet wird. Ich genieße meine Flexibilität aber trotzdem :-)
    Liebe Grüße, Simone

    Antworten
  16. Sara - Mein Waldgarten sagte:

    Alles was Zwang ist und man nicht gerne tut, ist stressig, liebe Sabine.
    Mit Kindern ist Home-Office aber nicht so toll, die verstehen nicht, wieso die Tür zum Büro zu ist und der Papa (oder in dem Falle die Mama) keine Zeit hat. Aber Konzentration braucht man halt auf diese Art der Arbeit, da stören Kinder dann. Wir haben das zwar etlicheJahre durch, ich kann es aber mit Kindern eigentlich nicht empfehlen. Man neigt dann dazu, nachts zu arbeiten, was sich wiederum ungünstig auf die Gesundheit und den Tagesrhythmus auswirkt. Wie man es halt dreht und wendet … Ich finde es immer noch besser, wenn einer zuhause bleibt! Und es gibt auch heute noch genug Frauen, die genau das tun, wenn sie auch vorgeben, zu “arbeiten”. So handarbeiten sie von daheim aus oder verdienen sich mit anderen Tätigkeiten ein Taschengeld. Eine reguläre Erwerbstätigkeit kann man das nicht nennen, genauso wie einen 450-Euro-Job nicht! Zumindest bei mehreren Kindern wird es schon kritisch, wenn man keinen hochdotierten Job hat, erwerbsarbeiten zu gehen. Ich habe schon von Top-Managerinnen gehört, die plötzlich mit Mann am Flughafen standen, das Kind an der Hand – ja wohin jetzt – mit dem Kind … was für ein grausliges Leben!

    https://www.eltern.de/wiederausstieg-aus-dem-job

    https://www.fritzundfraenzi.ch/gesellschaft/familienleben/die-luge-von-der-vereinbarkeit
    Zitat: “Die sogenannte Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird uns seit Jahren als harmonisch verkauft. Die Realität sieht anders aus.”

    Und genauso sehe ich das auch! Leider haben manche Frauen dieses Selbstwertgefühl nicht und tun noch so, als sei die Arbeit zuhause nichts wert und “nichts” – nagut, wenn man sich von FastFood ernährt und nur halbherzig die daheim anfallenden Arbeiten tut. Außerdem sind es auch nur wieder Frauen, die diese Arbeiten dann für andere Frauen tun müssen, oft für wenig Geld, denn Männer geben sich meist doch nicht dafür her! Irgendwie ungerecht, das Ganze! Aber irgendwer muß dann schließlich die Kinder betreuen, das Essen für sie kochen usw. usf. – bin froh, dass meine Kinder nicht diese Massenverköstigung in Schule und Kindergarten über sich ergehen lassen mußten! Sowas hätte weder uns noch unseren Kindern geschmeckt. Alle Drei sind heute super vegetarische Köche, neben ihrer Arbeit.
    Am besten wäre es natürlich, wenn jeder seinen Traumjob hätte, doch das ist leider nur den wenigsten Menschen vergönnt. Ob aber prominente Leute mit Hauspersonal vom Dachboden bis zum Keller glücklicher sind? Und deren Kinder?

    Liebe Grüße
    Sara

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Liebe Sara, es ist sicherlich immer noch schwierig (vor allem für eine Frau), Kinder und Job unter einen Hut zu bringen. Vielen Frauen bleibt heute aber nichts anderes übrig, weil sie entweder alleinerziehend sind oder das Einkommen des Mannes nicht ausreicht. Stress ist es allemal. Von einem 450-Euro-Job füllt sich die Rentenkasse leider nicht. Ich selbst war 12 Jahre zuhause bei den Kindern und habe nur nebenbei nachmittags gejobbt, während mein Mann die Kinder versorgte. Von daher sind viele Frauen dankbar dafür, dass sie zumindest stundenweise zuhause arbeiten können. In den meisten Fällen kommen die Kinder heute mit einem Jahr in die Kita. Das war bei uns undenkbar. Harmonisch ist das alles nicht. Da gebe ich Dir recht.

      Antworten

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