Kochen statt bloggen

Kochen statt bloggen – Cookit-Marathon

Kochen war bekanntlich noch nie meine Leidenschaft. Am Wochenende musste ich aber ran. Schließlich galt es, die Familie zu beköstigen.

Kochen statt bloggen

In meinem vorletzten Blogbeitrag stellte ich Dir meine neue Errungenschaft vor. Den Cookit von Bosch. Eigentlich sollte bereits am letzten Wochenende das verspätete Treffen mit dem Jüngsten und seiner Freundin stattfinden. Aber wie das Leben so spielt: Irgendwas kommt ja immer dazwischen. Das Treffen musste leider wegen Krankheit ausfallen.

Also wurde das Ganze verschoben. So begab ich mich am Samstag in die Küche und es hieß kochen statt bloggen.

Kochen statt bloggen

Ich hatte mir viel vorgenommen. Es sollte schließlich das nachgeholte Weihnachtsessen werden.

Das Menü – alles selbst gekocht

Folgendes wurde zubereitet:

  • Rotkohl
  • Paprika-Gulasch
  • Kartoffelstampf
  • zum Nachmittag eine Quark-Vanille-Torte

Kochen für 4 Personen ist an sich keine schlimme Sache. Wenn denn unsere Portionen „normale“ Portionen wären. Da ich unsere Familie kenne rechnete ich bereits mit größeren Mengen. Die Rezepte vom Bosch Cookit sind immer für 4 Personen ausgelegt – eine Durchschnittsfamilie.

Man darf nicht vergessen, dass ich normalerweise Rotkohl aus dem Glas nehme und für einen Kuchen – wenn ich überhaupt selbst backe – eine Fertigmischung. Ansonsten greife ich gern in die Tiefkühltruhe beim Discounter.

Diesmal sollte wirklich alles selbst gekocht und gebacken sein.

Kochen statt bloggen

Um es vorweg zu nehmen: Ich stand den ganzen Tag in der Küche, trotz neuer Küchenhilfe. Und ich würde mit dem Cookit nicht noch einmal den Rotkohl kochen, sondern ihn nur mit dem Schneidaufsatz schneiden.

Das Rezept ist trotzdem genial, kocht sich aber in einem großen Topf angenehmer, weil nicht so putzintensiv. Es passt auch kein ganzer geschnittener Rotkohl in den Topf. Dennoch ist die Menge, die ich darin kochen konnte, gut gelungen.

Das Gulasch habe ich zweimal nacheinander zubereitet. Das Rezept sieht eine Fleischmenge von 750 g + 3 Paprikaschoten vor. Das klingt erstmal viel, hätte aber für die hungrigen Mäuler nicht gereicht. Außerdem habe ich mich nicht getraut, die doppelte Menge in einem Schwung zu nehmen.

Pro Gericht (Gulasch) beträgt die Kochdauer ca. 1,5 Stunden. So war ich mit diesem Gericht inklusive Vorbereitung recht lange beschäftigt. Für 2 Personen reicht das natürlich dicke. Bei einer Gesamtfleischmenge von 1,5 kg blieb vom Gulasch (und vom Rotkohl) noch so viel übrig, dass wir heute die Reste essen konnten.

Kochen statt bloggen

Am späten Samstagnachmittag war ich so weit, dass der Kuchen vorbereitet werden konnte. In dem Cookit wurde zuerst der Streuselteig zubereitet, anschließend die Füllung. Gebacken wird natürlich im Backofen. Backzeit ca. 75 Minuten. Statt Industriezucker habe ich Birkenzucker verwendet, welches etwa 40 % weniger Kalorien enthält. Dieses Rezept kann ich nur empfehlen. Ich habe noch nie eine so leckere Quarktorte gegessen.

Kochen statt bloggen - Cookit-Marathon 1

Auch am Sonntag habe ich gekocht

Was frisch zubereitet wird ist der Kartoffelstampf. Auf dem zweiten Bild sieht man ganz gut, dass die Kartoffeln mit dem Dampfgaraufsatz gekocht werden. Anschließend wird Milch mit etwas Butter und Salz im Topf erhitzt und das Ganze püriert. Gulasch und Rotkohl vom Vortag wurden aufgewärmt. Gerade Kohl und Gerichte wie Gulasch schmecken am nächsten Tag meist noch besser.

Du siehst, ich mache mich langsam als Köchin. An dem Vormittag hätte ich niemals das vollständige Menü zubereiten können. Vorkochen ist also angesagt – wie sonst auch. Das Gerät hat mich dabei gut unterstützt. Insgesamt ist mir alles gelungen. Und – was noch viel wichtiger ist – es hat allen geschmeckt.

Kochen statt bloggen

Zum Schluss zeige ich Dir selbstverständlich mein Outfit vom Sonntag. So wie ich in der Küche gestanden habe. Mit Puschen und voller Motivation.

28 Kommentare
  1. Anja Winkler sagte:

    Liebe Sabine, ich gehöre zu der Fraktion, die sagt „So etwas kommt mir nicht ins Haus“ ;-) Das liegt aber lediglich daran, dass mein Mann und ich beide sehr gerne kochen und backen, mit allem was dazu gehört, also auch den Vorbereitungen. Freut mich, dass du dich durch die neue Gerätschaft so gut unterstützt gefühlt hast und es allen geschmeckt hat. Ich habe am Wochenende auch teilweise mit Birkenzucker bzw. Xylit gekocht und gebacken, da unser Sohn zu Hause war, der sich zur Zeit low carb ernährt. Ein großer Nachteil daran ist, finde ich, dass er im Vergleich zu herkömmlichem Zucker wirklich unverschämt teuer ist. Liebe Grüße, Anja

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    • Sabine Gimm sagte:

      Das kann ich verstehen liebe Anja. Hätte ich so einen Spaß in der Küche käme ich womöglich prima ohne das Gerät aus. Den Austauschzucker würde ich auch nicht ständig nehmen. Zum Backen ist er perfekt.

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  2. Fran sagte:

    Ich überlege ja gerade, ob mir so ein Ding nicht doch ins Haus kommt…. Du und Tina, ihr habt mich angefixt! Daher wieder einmal ein doofe Frage: Kann man das Gulasch und die Kartoffeln damit parallel zubereiten? Oder Gulasch und Nudeln? Ich nehme mal an, den Rotkohl macht man dann vorher. Oder später. Oder so?
    Liebe Grüße
    Fran

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    • Sabine Gimm sagte:

      Hier wurden alle Zutaten einzeln zubereitet. Das Gulasch muss im Topf mit geschlossenem Deckel sehr lange schmoren. Es gibt aber auch Gerichte, die übereinander „gestapelt“ zubereitet werden – inklusive Dampfgaraufsätzen.

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  3. Nicole sagte:

    Sabine Bocuse-it. Ich finde es klasse, wie du dich an alles ranwagst. Ich habe ja den T**** und obwohl ich immer noch gern auf dem Herd koche, besseres Kartoffelpüree gibt es nicht. Er/Ich kocht die Kartoffeln allerdings schon in der Milch und das wird genial..
    Bei Rotkohl bin ich bei dir- zum Häkseln super, besser geht’s im Topf. Aber wenn man einmal frischen Rotkohl hatte, will man doch nichts anderes mehr, oder?
    Und der Kuchen, der sieht super aus.
    Sei stolz auf dich, ich finde es toll.
    Liebe Grüße
    Nicole

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    • Sabine Gimm sagte:

      Vielen Dank liebe Nicole. Im Cookit werden die Kartoffeln mit dem Dampfgarer zubereitet und anschließend püriert. Aber es gibt bestimmt noch mehr Möglichkeiten. Frischer Rotkohl ist einfach nicht zu toppen.

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  4. Ines sagte:

    Wie Du sagst: Hauptsache, es hat geschmeckt. Und es waren keine Fertigzutaten dabei. Die zu geringen Mengen für vier Gefräßige sind einer der 1000 Gründe, warum mir so ein Teil nicht in Haus kommt.

    Mich möchtest Du beim Menükochen nicht sehen. Das startet meist im Schlafanzug direkt nach dem Frühstück :).

    Weiter viel Freude an dem Zauberteil wünscht Dir
    Ines

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  5. Nova sagte:

    Na, das ist doch schön zu hören dass du ans Kochen gebracht wirst und es dir auch Freude gemacht hat. Denke mal auch dein Männe war glücklich, gell :-)

    Wobei ich bei Kartoffelstampf nie pürieren würde. Ich finde es wird zu breiig, von daher auch noch ganz klassisch mit einem Stampfer. Zudem gerade Rotkohl und auch Gulasch lasse ich stundenlang köcheln um den Geschmack zu intensivieren. Geht mir halt wie Anja wie du weißt: ich koche zu gerne.

    Schade dass du keine Bilder von dem Gericht auf dem Teller zeigst.

    Liebe Grüssle

    Nova

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    • Sabine Gimm sagte:

      Man kann die Kochzeit jederzeit verlängern. Es muss nicht alles genau nach Anleitung gemacht werden. Bilder wollte ich eigentlich machen. Aber das war so schnell verputzt, da hatte ich keine Chance :)

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  6. Tina von Tinaspinkfriday sagte:

    Das klingt doch schon mal klasse. Ich möchte meinen Tm6 auch echt nicht mehr missen.
    Der Kuchen sieht echt super lecker aus Sabine.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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  7. Claudia sagte:

    Du standst den ganzen Tag in der Küche??? Ohhh Nein, das macht doch keinen Spaß, liebe Sabine! :( Das Gulasch hast du zweimal nacheinander zubereitet??? Warum nicht auf einmal auf dem normalen Herd? Das habe ich nicht richtig verstanden!
    Aber egal, Hauptsache es hat geklappt und allen hat es geschmeckt! :)))
    So langsam wirst du zum Profi in der Küche, je besser du wirst, desto spaßiger wird es!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    • Sabine Gimm sagte:

      Du hast recht liebe Claudia. Den ganzen Tag in der Küche stehen macht keinen Spaß. Mir jedenfalls nicht. Ich wollte aber undbedingt ausprobieren, wie das Gerät funktioniert. Gulasch für so viele Personen würde ich zukünftig in einem großen Topf kochen oder tatsächlich die Menge an Zutaten erhöhen.

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  8. Sunny sagte:

    Das klingt doch schon mal sehr lecker. Auf das Rotkraut hätte ich verzichtet…. :-)
    Gulasch macht bei uns Rudi. Im Schnellkochtopf. Wenn er denn den Druck aufbaut… grummel. Wenn nicht, legt das Fleisch ruck zuck an. Da brauchen wir einen neuen. Vielleicht sogar zwei. Denn wenn es Kartoffelbrei geben soll, koche ich die auch am Liebsten im Schnellkochtopf.
    Kochen ist reine Übungssache. Bekommst du hin, Sabine.
    BG Sunny

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  9. Grit sagte:

    Moin Sabine,
    wenn Du so weiter machst, wirst Du noch zur Starköchin oder meldest Dich zum „Perfekten Dinner“ an. Klingt alles sehr köstlich. Ich habe am Wochenende auch einen Quarkkuchen gebacken, Endergebnis ähnelt Deinem, der einzige Unterschied, ich backe ganz klassisch.
    Viele Grüße, Grit.

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  10. Sieglinde sagte:

    Chapeau, liebe Sabine! Da hattest Du Dir ja echt was vorgenommen und auch super durchgezogen.
    Und noch dazu war alles sehr lecker! Ich bin sehr beeindruckt.
    So einen Topf finde ich ja immer etwas unheimlich, aber ich merke schon auch bei Freundinnen, dass sie allerlei damit zaubern.
    Ich finde es toll, dass Du so mutig beim Kochen warst und belohnt wurdest!
    Herzlich, Sieglinde

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  11. Traude+"Rostrose" sagte:

    Uiii, das klingt nach einen echten Kochmarathon, liebe Sabine! Aber ich freu mich, dass alles gut gelungen ist und allen Beteiligten gut geschmeckt hat. Ja, Gulasch und Rotkraut kann man gut vorbereiten – wir machen da meisten auch gleich mehr, um die Hälfte davon einfrieren zu können.
    Herzliche Rostrosengrüße, viele Miezenkrauler und danke für deine lieben Zeilen bei mir,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2023/01/manchmal-kommt-es-anders.html

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