Waren Plus Size Models nur ein Trend?

Waren Plus Size Models nur ein Trend?

2023 liefen zu den Fashion Weeks kaum Plus Size Models auf dem Catwalk. Stattdessen präsentierten dünne Models die Kleidung der Designer.

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Das gleiche Bild zeigte sich 2024. Waren Plus Size Models nur ein Trend oder eine Laune der Designer? Zumindest saßen einige der Models mit großen Größen im Publikum. Gebucht wurden sie aber nicht.

Inhaber von Modelagenturen sprechen es klar aus: Dünne Models sind wieder gefragt. Also alles auf Anfang. Ich finde das sehr schade.

Erstens ist die allgemeine Frau nicht dünn. Zweitens: Wer soll denn die Kleidung tragen? Madonna und Lady Gaga sind schließlich auch nicht gertenschlank!

Die Konfektionsgröße der deutschen Frau beträgt im Schnitt 44

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Laut WDR hat die durchschnittliche deutsche Frau

„…einen Brustumfang von 98,7 cm. Ihre Taille misst 84,9 cm und ihre Hüfte 102,9 cm. Rein rechnerisch ergibt das eine Konfektionsgröße von 43,35.“

Quelle: WDR

Das entspricht keinesfalls der Realität auf den internationalen Laufstegen. Den Artikel des WDR, den ich in der Quellenangabe verlinkt habe, solltest Du unbedingt lesen. Sehr informativ und aufschlussreich.

Die meistverkaufte Größe der Deutschen Frau ist demnach Artikel die Größe 40. Einige Hersteller wie Tchibo haben bestätigt, dass die Größen 40 und 42 am meisten verkauft werden, andere wie Zalando verkaufen 34, 36 und 38 am besten.

Doch der Markt mit Anbietern von großen Größen wächst. Plus Size ist kein Trend, sondern eine Tatsache! Warum also diese „Hungerhaken“ auf dem Catwalk?

Das Wort „Hungerhaken“ ist dabei ganz bewusst gewählt. Oder wie würdest Du es bezeichnen, wenn sich ein Mädchen auf Größe 34 hungern muss, damit es in die Kleidung eines Designers passt?

Einige Designer gehen andere Wege

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Ein bekannter deutscher Designer geht seit ca. 2 Jahren einen völlig anderen Weg. Steffen Schraut. Er verkauft keine teure Haute Couture Mode mehr. Stattdessen wird seine Mode nur noch über den Verkaufssender QVC vertrieben. Und das in einer hochwertigen Qualität zu einem bezahlbaren Preis.

Von Größe 34 bis 50 werden die Kleidungsstücke angeboten und auch in größeren Größen präsentiert. Das liegt also durchaus im Plus Size Bereich. Luft nach oben ist natürlich immer.

In meinem Artikel Designermode im Teleshopping habe ich weitere Designer aufgelistet, die ihre Mode im TV anbieten. Mittlerweile sind auch Curvy Labels dazu gekommen wie „Rock your Curves“ von Angelina Kirsch. Es tut sich also etwas in Sachen Plus Size.

Mein Leo-Shirt in Größe 42 und eine Hose in Größe 40

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Es gibt etwas neu Genähtes mit Leo-Muster XXL! Immerhin war bereits meteorologischer Frühlingsanfang. Den Hoodie im Leo-Muster hatte ich bereits vorgestellt. Für den Sommer entstand aus dem gleichen Stoff ein Shirt mit Halbärmeln und Bündchen.

Die Hose AWA hat sich zu meinem Liebling entwickelt. Der Schnitt fällt etwas größer aus. Es könnte also durchaus eine Größe 42 sein.

Passend zum Shirt habe ich für die mittleren Teil der Hose ebenfalls den Leo-Stoff genommen. Außen ist sie schwarz. Ursprünglich sollte die Hose komplett aus dem Muster bestehen. Aber ich habe mich umentschieden. Mein Mann und auch eine Freundin meinten, das wäre wohl zu viel des Guten!

Du siehst, ich bin keinesfalls ein „Hungerhaken“.

Also liebe Designer, schickt die Plus Size Models wieder auf den Laufsteg!

42 Kommentare
  1. Tina von Tinaspinkfriday sagte:

    Guten Morgen Sabine, Du hast recht, die Models die ich gesehen habe sind furchtbar dünn. Es kommt mir vor, als gäbe es in allen Bereichen eher Rückschritte, als Fortschritt.
    Richtig schön sind Deine Sachen geworden und ich finde es genial, wie Du die Hose gestaltet hast. Es wäre wohl wirklich etwas viel Muster gewesen. Steht und passt Dir natürlich super.
    Ich schließe mich an und wünsche mir mehr körperliche Vielfalt auf dem Laufsteg.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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  2. Lovet. sagte:

    Also dein Outfit ist ja mal der Knaller, bin begeistert. Das Design von der Hose bringt das Oberteil noch mal mehr zur Geltung. Bin aber auch Fan von solchen Prints und das in allen Variationen. Dein Look ist sportlich, aber auch schick. Sehr hübsch.
    Wünsche dir einen schönen Sonntag, lg

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  3. Grit sagte:

    Guten Morgen Sabine,
    na, das nenne ich ja mal einen Look. Ist Dir super gelungen, ein richtiges „Bine-Outfit“! Ein „Hungerhaken“ bist Du nicht, aber in Plus-Size ordne ich Dich auch nicht ein. Ich bin schon immer Plus-Size mit Konfektionsgröße 44/46 und eine Körpergröße von 1,80m. Manche Designer ordnen ja alles, was jenseits einer Größe 36 ist als Plus-Size ein, fernab von jeder Realität…..Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und schick‘ Dir viele liebe Grüße! Grit

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    • Sabine Gimm sagte:

      Vielen Dank liebe Grit. Ich bin mit meiner Größe 40/42 bei einer Größe von 164 noch nicht im Plus Size Bereich. Und ich finde Größe 44/46 bei einer Größe von 180 cm auch nicht riesig.

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  4. Nicole sagte:

    Ich finde ja, dass Große 42 noch nicht plussize ist. Sondern Normal- oder midsize.. Wie du so schön sagst, das ist eher der Durchschnitt. Ich finde, dass schon an den Formulierungen gearbeitet werden darf.
    Darum bin ich voll und ganz bei dir.
    Außerdem bin ich der Meinung,dass sich manche Dinge besser verkaufen würden, wenn man sie sich besser vorstellen könnte und die Schnitte an die entsprechende Körperform angepasst wäre.
    Ein endlose Thema und nebenbei und doch viel wichtiger:: sehr gelungen den neues Outfit.
    Liebe Grüße
    Nicole

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    • Sabine Gimm sagte:

      Danke Dir liebe Nicole. Größe 42 ist Durchschnitt. Ich gehöre somit nicht zu den großen Größen. Warum viele Labels die Konfektionsgrößen immer noch nicht angepasst haben ist mir ein Rätsel.

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  5. Ines sagte:

    Die Hose im Muster nur teilweise zu schneidern, war eine gute Idee. So sieht sie klasse aus.

    Ich bin ja schon froh, wenn bei den Modells deren Länge dabei steht. Wenn bei denen das Kleid 10 cm überm Knie aufhört, hat es meine bevorzugte kniebedeckende Länge …

    Schönen Sonntag!

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    • Sabine Gimm sagte:

      Vielen Dank liebe Ines. Die Angabe der Größe der Models finde ich ebenfalls gut. So kann man zumindest ansatzweise einschätzen, ob die Kleidung passt oder nicht. Bei Hosen muss ich oft Kurzgrößen nehmen. Hat auch nicht jeder.

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  6. Queen All sagte:

    Die Models selbst sind genauso dem Trend unterworfen, wie die Mode, die sie tragen. Das sollte uns einerseits egal sein, da es ja eigentlich um die Kleidung gehen soll, die sie präsentieren. Und die kauft halt keiner, wenn es die nicht auch in gängigen Größen gibt. Andererseits ist der Magertrend auch bedenklich, da so viele eben nicht nur auf die Kleidung schauen sondern sich von Figurentrends unter Druck setzen lassen. Das treibt dann so seltsame Blüten wie Implantate für ein rundes Hinterteil – müssen die jetzt alle schnell wieder raus?! Schön, dass es immer mehr Designer gibt, die erkannt haben, dass Mode an „normalen“ Frauen schöner aussieht, als an einem dürren Ästchen.

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  7. Claudia sagte:

    Mit diesem Outfit wirst du alle Blicke auf dich ziehen – der Look ist wirklich ein Hingucker! Und ich stimme deinem Mann und auch deiner Freundin zu – das wäre wohl zu viel, wenn die Hose komplett mit dem Aufdruck versehen worden wäre.
    Um ehrlich zu sein, mag ich diese Namen für Models nicht – weder Superdünn noch Plus-Size-Models. Im Grunde handelt es sich lediglich um „Messungen“, die nicht der Realität entsprechen, wenn sie als Einheit auf dem Laufsteg präsentiert werden.
    Ich stimme dir voll und ganz zu – Designer sollten Modelle in unterschiedlichen Größen zeigen, damit Interessenten einen Eindruck davon bekommen können, wie das Stück darauf aussieht.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  8. Ari Sunshine sagte:

    Da kann man schon Zweifel bekommen, ob es von den Marken bzw. Betreibern her wirklich ehrlich und überzeugend gemeint war, als noch vor ein paar Jahren Plus Size Models die Mode präsentiert hatten. Vielleicht ist man auch nur auf einen Trend aufgesprungen, um gut dazustehen und ins Gespräch zu kommen. Nun sieht es bei einigen Modelabels (finanziell) nicht mehr so rosig aus und da greift man evtl. mal wieder auf Altbewährtes und somit auf die viel zu dünnen Models zurück. Ich bin zur Zeit eh sehr irritiert, dass die Größen noch unzuverlässiger geworden sind als noch vor ein paar Jahren. Kürzlich habe ich bei H&M eine Schlaghose in der Gr. 42 anprobiert und diese Hose fiel viel zu klein aus. Ich konnte sie noch nicht mal schließen. Und nein, ich habe nicht zugekommen und trage normalerweise eine 36 oder 38. Da frage ich mich wirklich, welcher Sinn sich dahinter verbirgt.
    So, nun aber zu Deinem coolen gemütlichen Anzug. Der sieht nämlich so stylish aus und steht Dir phantastisch ♥.
    Ich hatte die letzten Tage immer mal wieder Deinen vorherigen Blogpost aufgerufen, weil ich einen Kommentar hinterlassen wollte. Aber die Kommentarfunktion sowie die Kommentare waren irgendwie verschwunden bzw. werden bei mir nicht angezeigt.
    LG
    Ari

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    • Sabine Gimm sagte:

      Danke Dir liebe Ari. Es ist schon verrückt, dass man sich auf die Größen gar nicht mehr verlassen kann. Und dass manche Labels in Schwierigkeiten stecken glaube ich gern. Die Zeiten sind momentan alles andere als rosig.
      Wegen dem Kommentar: Es kann sein, dass es bei diesem Beitrag nicht mehr funktioniert. Ich habe versehentlich einen erweiterten Layout Editor aktiviert.

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  9. Sieglinde sagte:

    Ein neues Leo-Outfit, und was für eins! Das mit der Hose hast Du sehr stylish gelöst. Für Deine Schneiderkünste hast Du meinen vollen Respekt!
    Ja, die Models. Was soll frau dazu sagen? Mit meiner Realität als alte und nicht dünne Frau hat das nix zu tun. Aber ich bin auch nicht die Zielgruppe. Und Sehnsüchte und Wünsche verkaufen sich halt besser als Realitäten. Leider bilden sie aber auch gesellschaftliche Erwartungen an junge Mädchen und Frauen allgemein. Ich denke da auch an meine Schwiegertöchter und Enkelinnen…
    Teleshopping habe ich noch nie gemacht. Du scheinst damit gute Erfahrungen gemacht zu haben.
    Gut jedenfalls, wenn dort wenigstens ein gewisser Realitätssinn herrscht, z.B. bei Steffen Schraut.
    Ich habe übrigens auch bemerkt, dass die Kommentare weg waren beim letzten Post, da ich sie noch nachlesen wollte. Dachte mir schon, dass da die Technik mitgemischt hat, wo sie nicht sollte…
    Herzliche Grüße
    Sieglinde

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Vielen Dank liebe Sieglinde. Ich habe tatsächlich gute Erfahrungen im Teleshopping gemacht. Nicht immer, aber auch nicht weniger als bei anderen Käufen. Ja, die Technik. Einmal einen falschen Knopf gedrückt…

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  10. Tiger sagte:

    Da hast Du wieder toll genäht! Paßt voll gut zu Dir, der Look! 👍😍

    Ja, das Thema Größen usw.😏🙃, wie die Vorredner schon alle sagen. Meine Enkelin kneift sich auch schon in den Bauch 😖, dabei ist sie sehr schlank!

    Eine gute Woche!
    Liebgruß
    Tiger
    🐯

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    • Sabine Gimm sagte:

      Danke Dir liebe Tigerita :) Ja, man sollte gut auf die Mädels achten heute, dass sie sich nicht einreden, sie seien zu dick. Nur weil die sozialen Medien das suggerieren.

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  11. Jenny sagte:

    Liebe Sabine,
    ich bin da ganz deiner Meinung. Mode sollte in allen Größen gezeigt werden.
    Ich erinnere mich an einen Vorfalls als ich 19 Jahre alt war. Ich bin schon immer dünn was auch nicht immer von Vorteil ist. Zumindest war ich mit meiner Freundin einkaufen, die normalgewichtig ist. In einem Laden probierte ich ein Hose an und sie ebenfalls. Ihr war diese etwas zu klein. Als wir uns verabschiedeten beugte sich die Verkäuferin zu mir und flüsterte: wie kann ihre Freundin denken, dass sie hier etwas zum Anziehen findet, die Mode ist viel zu klein für sie.
    Ich fand das schon damals absolut unverschämt!
    Liebe Grüße!

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    • Sabine Gimm sagte:

      Da gebe ich Dir völlig recht liebe Jenny. Das ist mehr als unverschämt. Selbst wenn Geschäfte nur bestimmte Größen führen sollte man nicht so reagieren als Verkäufer(in).

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  12. Christa sagte:

    Liebe Sabine, Du schreibst oben, die Durchschnittsgrösse der deutschen Frau sei ca. 44, aber das meiste wird in 38-42 verkauft. Wie passt das zusammen? Ich selbst bin 1,80m und trage 44-46, je nachdem. Ich kaufe auch oft bei Curvy-Anbietern, fühle mich selbst eigentlich schlank, aber hauptsächlich kaufe ich dort wegen der Länge, die schneidern nämlich auch etwas länger.
    Liebe Grüße von Christa

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Liebe Christa, ich habe die Angaben aus dem verlinkten Artikel des WDR entnommen. Möglicherweise kaufen Frauen mit kleineren Größen durchschnittlich mehr Kleidung als diejenigen, die größere Sachen brauchen.

      Antworten
      • Christa sagte:

        Ja, das ist eine interessante These. Ich denke gerade drüber nach. Ob es daran liegen könnte, dass die jüngeren schlanker sind und mehr kaufen? Ich sehe ja oft die langen Schlangen von jungen Mädels vor H&M und Zara. Ich gehe ja auch manchmal (eher selten) zu Zara und laufe dort unter L(arge).

        Antworten
  13. Christa sagte:

    Hmmm… das war mir so drastisch gar nicht bewusst und es wäre natürlich eine Erklärung dieses Phänomens! Höchste Zeit aber, dass sich da was ändert!! Wobei ich persönlich finde, dass es mittlerweile auch für Curvy-Ladys schicke Sachen gibt. Gut, ich bin ja nicht direkt betroffen. Aber ich werde der Sache jetzt mal auf den Grund gehen und die Molligen unter meinen Freundinnen interviewen, wie es ihnen damit so geht – und immer auch mal in den Geschäften nachfragen. Ich bin gespannt und berichte dann.
    Liebe Grüße!
    Christa

    Antworten
      • Christa sagte:

        Liebe Sabine, ich habe mich wie versprochen ein wenig umgehört bei meinen curvy Freundinnen und Bekannten, habe auch ein wenig im Internet gestöbert. Also: Es gibt durchaus schicke Sachen mittlerweile jenseits Größe 50, das muss ich sagen, aber man bekommt sie fast nur über Internet und sie sind auch teurer als „Normalgrössen“. In grösseren Städten gibt es einige Anbieter spziell für Mollige (ca. ab Größe 44) mit durchaus schicken Klamotten, wie ich meine. Was aber viele Frauen ärgert, ist, dass es immer noch „Übergröße“ heisst. Das empfinde ich auch als abwertend! Es gibt also noch viel zu tun! Liebe Grüße von Christa

        Antworten
        • Sabine Gimm sagte:

          Danke für Deine ausführliche Recherche liebe Christa. „Übergröße“ finde ich auch abwertend. Dass die Kleidung speziell für große Größen etwas teurer ist kann ich nachvollziehen. Man braucht natürlich mehr Stoff und die Schnitte müssen angepasst werden (das nennt man Graduieren). Sonst sieht es schnell aus wie nasser Sack.

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  14. Gudrun sagte:

    Du sprichst mir aus der Seele, liebe Sabine. Eine große deutsche Frauenzeitschrift hatte vor Jahren ein neues Heft herausgebracht mit dem Zusatz WOMEN. Dort wurde Mode an Models gezeigt wie du und ich. Größe 38 bis 50 und ungefähr unser Alter. Ich war begeistert. Endlich konnte ich mich mit der Mode identifizieren. Irgendwann hörte das auf. SCHADE. Nur immer schlanke um nicht zu sagen superschlanke Models in einem Alter, das ich weit überschritten habe, da habe ich mir die Zeitschrift nicht mehr gekauft. Es ändert sich schon etwas, aber irgendwie nicht genug.
    Du weißt, wie ich dein Näh-Talent bewundere, das sieht wieder toll aus.
    Liebe Grüße
    Gudrun

    Antworten
  15. Heidi-Trollspecht sagte:

    also dein Outfit ist ein echter Hingucker, vor allem mit der zusätzlichen Hose im Leo-Stil.
    Und zum Thema Models fällt mir auch in Zeitschriften auf, dass der Trend wieder zurück zu den Schlanken und Schönen geht.
    Eine zeitlang dachte ich – endlich mal Modetipps mit und für mollige Frauen – und ich freute mich weil – mollig und schön geht auch 😀. Aber die Werbung hat sich vermutlich nicht gelohnt?
    Lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  16. Sunny sagte:

    Hmmm. Plus Size Models waren quasi ein fat-washing. So wies auch green-washing gibt. Jetzt sind wir doch gerade auf dem gender-washing Trip. Es gab bestimmt viele „diverse“ Model zu sehen. Alles was en vogue, oder auch woke ist, ist billig genug um damit teures Geld zu verdienen.
    Gut schaut er aus, Dein Anzug.
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Auswahl bei Kleidung wieder abgenommen hat. Vor allem bei Rand-Größen. Vor 10-15 gab es mehr Kleidung in Lang UND Weiter. Jetzt findet man nur noch Jeans, dies in richtig lang gibt. Würde ich eine Nummer größer tragen, gäbe es gar keinen Hersteller mehr, bei dem ich eine Jeans kaufen könnte.
    BG Sunny

    Antworten
    • Sabine Gimm sagte:

      Anscheinend sind alle auf den Zug gesprungen als er eingefahren ist. Und bei der Abfahrt springen sie dann wieder ab. Wie bei so vielem. Die Randgrößen kamen schon immer zu kurz, leider.

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  17. Sabiene sagte:

    Ehrlich jetzt: Dieser Aufschrei nach Plus Size Models ist ein reiner Marketing-Gag. Ich glaube, dass das noch nie, nie ernst gemeint war. Bezeichnet ist doch wirklich, dass Models, die in den 70ern den Laufsteg rauf und runter gelaufen sind, heutzutage keine Jobs mehr in diesem verlogenen Metier bekommen würden.
    Das musste jetzt raus.
    Ein schickes Outfit hast du da! Ich mag solche Kombis mit Leomuster.
    LG
    Sabiene

    Antworten
  18. Maren von farbwunder sagte:

    Reiner Marketing-Gag, das mit den Plus-Size-Models, genau wie jetzt ältere und/oder diverse Models die Laufstege erklimmen, wie lange noch? Bis es eben nicht mehr en vogue ist. Wenn Angelina Kirsch mittlerweile im TV Mode verkauft, sagt das ja auch einiges aus. Aber du hast Recht, im Teleshopping werden fast alle Größen – auch an „normalen“ Frauen gezeigt. Und dann sieht man auch, wie ein Teil realistisch aussieht!
    Dein Anzug ist klasse und du darin nicht zu übersehen!
    Liebe Grüße, Maren

    Antworten
  19. Britta Langhoff sagte:

    Irgendwo hab ich mal gelesen, dass viele Plus-Size Models maximal Grösse 40 tragen und ausgepolstert werden……

    Aber gut. Das Einzige, was mich immer noch wundert, ist: Das so viele Modemarken sich über mangelnden Absatz wundern. Ich für meinen Teil fühle ich mich von keiner Modewerbung angesprochen. Da werde ich in Blogs deutlich besser fündig.

    Liebe Grüsse von plus size Britta

    Antworten

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